Sicherung von kuppelartigen Oberflächenabdichtungen mit Hilfe von Geogittern

Zur Sicherung von Oberflächenabdichtungen werden bei steilen Böschungen häufig Geogitter eingesetzt. .

Die Bemessung erfolgt durch Gegenüberstellung aller treibenden Kräfte und aller haltenden Kräfte. Die Differenzkraft wird vom gewählten Geogitter auf-genommen. Die Berechnung erfolgt am ebenen System, wobei als Berechnungsmodell ein Böschungsstreifen von einem Meter Breite gewählt wird. Alle auf diesen Meter wir-kenden Kräfte müssen im Gleichgewicht stehen.
Angeregt durch die Untersuchung einer bereits drei Mal abgerutschten Oberflächenab-dichtung, die mit einem Geogitter gesichert wurde, ist durch genauere Betrachtung der Summe aller Kräfte im Grundriß klar geworden, daß in den Kurvenbereichen der kup-pelartigen Deponieoberfläche das Verhältnis der oberen Böschungsbreite zur unteren Böschungsbreite nach Art eines Tortenstückes enorm voneinander abweicht. Daraus resultieren wesentlich höhere Einbindekräfte als bei der Untersuchung eines Streifens durchgehend gleicher Breite. Um diesen höheren Einbindekräften Rechnung zu tragen und alle auf dem entsprechenden Oberflächenabschnitt anfallenden Kräfte sicher zu erfassen, wurde vom Büro IGU ein einfacher Berechnungsansatz für diese Situation entwickelt. Beispielrechnungen zeigen dabei teilweise deutlich höhere Einbindekräfte als bei herkömmlicher Berechnung



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Abfallforschungstage 2004 (Juni 2004)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Prof. Dr.-Ing. Klaus Peter Salomo
Dipl.-Ing. Dirk Fischer

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