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Um natürlich anstehende Böden mit hohen Wassergehalten und hohem Feinkornanteil für Baumaßnahmen nutzen zu können, müssen diese u. a. zur Erhöhung ihrer Tragfähigkeit verdichtet werden.
Dies geschieht in der Praxis durch Zugabe eines Bindemittels wie Feinkalk (CaO). In wie weit Kalk durch den Einsatz von Aschen aus der Verbrennung von Biomasse im Erdbau ersetzt werden kann, wurde in diesem Projekt untersucht.
In drei Themenbereichen (Bautechnik, Ökologie und Recht) wurden Boden-Asche-Gemische untereinander und mit Boden-Kalk-Gemischen verglichen. Im bautechnischen Ansatz wurde durch kurz- und langfristige Tests die Verdichtungsfähigkeit und die Tragfähigkeit der Aschen in Verbindung mit entsprechenden Böden geprüft. Im ökologischen Ansatz wurden Eluatanalysen nach LAGA, Sickerwasseruntersuchungen im Technikums- und Freilandversuch und ökotoxikologische Tests durchgeführt. Zum Schluss wurden die Ergebnisse rechtlich beurteilt.
| Copyright: | © Wasteconsult International | |
| Quelle: | Abfallforschungstage 2004 (Juni 2004) | |
| Seiten: | 15 | |
| Autor: | Dipl.-Geoökol. Sarah Hottenroth Dipl.-Ing. (FH), Dipl. (FH), MBA Bernhard Hartleitner Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rommel Sabine Kögl Dipl. Ing. Jürgen Steinemann | |
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Untersuchung und Modellierung des Einflusses von physikalisch-chemischen Parametern auf die Abbauprozesse in Hausmülldeponien
© Wasteconsult International (7/2004)
Durch die biologischen Aktivitäten ist der Abfallkörper ständigen Veränderungen unter-worfen, durch die innere dynamische Vorgänge hervorgerufen und im ungünstigsten Fall die mechanische Stabilität des Abfallkörpers herabgesetzt wird.
Schwachgasbehandlung in Biofiltern
© Universität Stuttgart - ISWA (7/2004)
Neben den Auswirkungen von Methan in der Atmosphäre werden die Grundlagen der Methanoxidation erläutert. Im Anschluß werden geeignete Untersuchungsmethoden sowie die Ergebnisse von Untersuchungen dargestellt, welche im Ergebnis belegen, dass insbesondere die Restgasemissionen aus schwachausgasenden Deponien in methanoxidierenden Abdeckschichten kontrolliert werden können.
Stand und Perspektiven der energetischen Biomassenutzung
© OTH Amberg-Weiden (7/2005)
Wenn auch die Industrie in unseren Breiten auf die direkte Nutzung der Sonnenenergie verzichten kann, so rückt doch unausweichlich der Tag näher, an dem sie aus Brennstoffmangel auf die Leistung anderer Naturkräfte wird zurückgreifen müssen. Wir zweifeln nicht daran, dass sie noch lange von der gewaltigen Wärmekraft der Steinkohle- und Erdölvorkommen profitieren wird. Aber diese Vorkommen werden sich zweifellos erschöpfen. (Augustin Mouchot 1879)
Stand und Perspektiven thermischer Verfahren
© OTH Amberg-Weiden (7/2005)
Die energetische Nutzung von Biomasse ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt nationaler und internationaler Fördermaßnahmen. Biomasse gilt als regenerativer, CO2-freier Energieträger. Zwar beträgt das technische Potenzial der Nutzung dieses Energieträgers nur etwa 8-10% des Primärenergieeinsatzes in der BRD und in Europa, Biomasse eignet sich aber im Besonderen für die Substitution von fossilen Festbrennstoffen, wie Stein- und Braunkohle, und kann daher wesentlich zur Minderung von CO2-Emissionen beitragen.
Vergasung von Biomasse
© OTH Amberg-Weiden (7/2005)
Güssing, eine Stadt im südlichen Burgenland (Österreich) mit ca. 4000 Einwohnern, erstellte im Jahr 1990 ein neues Energiekonzept. Schwerpunkt des Energiekonzeptes war die Substituierung von fossilen Brennstoffen durch erneuerbare heimische Energieträger. Der erste Schritt war eine Evaluierung des bestehenden Energieverbrauchs. Anschließend wurde das Einsparungspotenzial an Energie genutzt (verbesserte Wärmedämmung, effizientere Straßenbeleuchtung etc.).
