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| Praxistagung Deponie 2005 | |
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Über einen Zeitraum von sieben Jahren wurden Untersuchungen mit unterschiedlich vorbehandelten Abfällen durchgeführt, um eine Abschätzung der Auswirkungen der Vorbehandlung auf das Verhalten der behandelten Abfälle bei der Ablagerung zu ermöglichen.
Der Schwerpunkt der in diesem Beitrag vorgestellten Ergebnisse liegt auf der Betrachtung der gasförmigen Emissionen aus den Deponiereaktoren.
Die Untersuchungsergebnisse bestätigen eine deutliche Abhängigkeit der entstehenden gasförmigen Emissionen von der Art der Vorbehandlung. Als maßgebliche Einflussfaktoren haben sich dabei die Umgebungstemperatur sowie insbesondere der Wassergehalt des abgelagerten Materials herausgestellt.
Die Gassummenkurven der verschiedenen Abfallchargen weisen einen ähnlichen Verlauf auf, variieren jedoch in der Menge des entstehenden Gases. Die Zusammensetzung des gebildeten Gases von unbehandeltem Abfall unterscheidet sich deutlich von der von mechanisch-biologisch vorbehandelten Abfällen.
| Copyright: | © Wasteconsult International | |
| Quelle: | Abfallforschungstage 2004 (Juni 2004) | |
| Seiten: | 11 | |
| Autor: | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Anke Bockreis Dr.-Ing. Iris Steinberg | |
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Konzepte zum Deponiebetrieb mit MBA-Output
© IWARU, FH Münster (5/2005)
Mit dem Erlass der Abfallablagerungsverordnung (AbfAblV) vom 20.02.2001 wurden als Behandlung vor der Deponierung von Siedlungsabfällen neben den Müllverbrennungsanlagen auch die mechanisch-biologischen Anlagen (MBA) zugelassen. Über den Einbau mechanisch- biologisch vorbehandelter Restabfälle (MBA-Abfälle) in Deponien liegen bisher kaum praktische Erfahrungen vor. Mit der Inbetriebnahme der geplanten bzw. in Bau befindlichen MBA`n müssen entsprechende Deponieabschnitte zur Ablagerung von MBA-Abfällen in absehbaren Zeiträumen hergerichtet werden und in Betrieb gehen.
Einbauversuche mit AbfAblV-konformen MBA-Output
© IWARU, FH Münster (5/2005)
Vor dem Hintergrund, dass ab 1. Juni 2005 in Deponien nur noch MBA-Material eingebaut werden darf, das den Anforderungen der Abfallablagerungsverordnung (AbfAblV) [27] entspricht, wurde von der Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung (ASA), Ennigerloh, ein Großversuch unter Leitung der GfA Lüneburg in Auftrag gegeben. Aufgabe dieses Großversuches war es, verschiedene Einbautechniken und Einbaugeräte zu untersuchen, die einen optimalen und reibungslosen Deponieaufbau entsprechend den Anforderungen des Anhangs 3 der AbfAblV gewährleisten. Der Großversuch war an die Bedingungen der betrieblichen Praxis angelehnt. Ziel des Versuchs war, die aufzuwendenden Kosten für die Deponierung zu minimieren und die bodenmechanischen Eigenschaften des Müllkörpers zu optimieren.
Restabfallbehandlungsanlagen vor der Inbetriebnahme – Herausforderungen für die energetische Verwertung und Ablagerung von Teilfraktionen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2005)
Erst durch die Verabschiedung der Abfallablagerungsverordnung und der 30. BImSchV im Frühjahr 2001 ist die Rechtsicherheit für den Bau und den Betrieb von mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen geschaffen worden. Der verbleibende Zeitraum umspannt somit knapp vier Jahre für Planung, Genehmigung, Realisierung und Inbetriebnahme der Anlagen.
Aufbereitung von Abfällen
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (11/2004)
Aufbereitungstechnik wird für die Vorbehandlung von zahlreichen Abfallarten eingesetzt. Bei der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung ist sie stets der erste Verfahrensschritt. Auch als Zwischenschritt bei mehrstufigen Vergärungsverfahren, zur Verbesserung der Deponiefähigkeit der gerotteten Fraktion sowie zur Konfektionierung des abgetrennten Ersatzbrennstoffs kann sie zur Erfüllung der Forderungen der Abnehmer notwendig werden.
Deponierung durch mechanisch-biologische Abfallbehandlung stabilisierter Restabfälle – Konsequenzen für Bau und Betrieb von Deponien –
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (11/2004)
Die Umsetzung der Abfallablagerungsverordnung (AbfAblV) hat zur Folge, dass ab 2005 nur noch vorbehandelte Abfälle zur Ablagerung auf Deponien gebracht werden dürfen. Durch die Vorbehandlung werden die physikalischen, biologischen und chemischen Eigenschaften des Deponats im Vergleich zu den bisher abgelagerten Abfällen z.T. grundlegend verändert.
