Kontrollierte Infiltration unterschiedlich belasteter Sickerwässer in eine Hausmülldeponie

Der Fachbereich Umweltsicherung der FH Weihenstephan hat zusammen mit dem Landratsamt Neustadt a.d. Aisch, über einen Zeitraum von zwei Jahren untersucht, welche Auswirkungen auftreten, wenn hoch belastete Sickerwässer zur Abfallbefeuchtung wieder in den Deponiekörper zurückgeführt werden.

Die Untersuchungen wurden an 3 Versuchssäulen im Labor und zwei Testfeldern auf einer Hausmülldeponie mit unterschiedlich
stark belasteten Flüssigkeiten durchgeführt. Es konnten keine Schadstoffaufkonzentrierungen im Sickerwasser festgestellt werden. Ebenso zeigten sich zwischen den infiltrierten Flüssigkeiten keine Unterschiede beim Abbau der organischen Abfallfraktion.



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Praxistagung Deponie 2006 (Dezember 2006)
Seiten: 15
Preis inkl. MwSt.: € 7,50
Autor: Prof. Dr.-Ing. Gert Lautenschlager

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

bifa-Text Nr. 57: Die Abfallwirtschaft im Jahr 2030 - Eine Szenarioanalyse nicht nur für Bayern
© bifa Umweltinstitut GmbH (5/2012)
In einer neuen Studie des bifa Umweltinstituts werden mögliche Entwicklungen der regionalen, nationalen und internationalen Rahmenbedingungen für die bayerische Abfallwirtschaft im Jahr 2030 dargestellt sowie deren Auswirkungen auf die Abfallwirtschaftsstrukturen und auf die Ökoeffizienz. Das Projekt wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit durchgeführt. Die Ergebnisse bieten auch anderen Behörden, Unternehmen und Verbänden in Deutschland eine Basis für die eigene Positionierung und Strategieentwicklung.

20 Jahre Pilotprojekt Deponie Wirmsthal
© LGA Bautechnik GmbH (5/2010)
Im Jahr 1977 wurde die Deponie der Stadt Bad Kissingen geschlossen und gleichzeitig wenige hundert Meter entfernt die Landkreisdeponie Arnshausen in Betrieb genommen. Diese sollte als Zwischenlösung für ca. 5 Jahre dienen, bis eine Entscheidung über eine neue Deponie in dem mittlerweile entstandenen Steinbruch gefallen sein würde.

Sanierung von Sickerwasserdrainageleitungen in Deponien 2 Fallbeispiele für statisches und dynamisches Berstlining
© Wasteconsult International (12/2008)
Für viele Deponiebetreiber stellte sich nach Beendigung der Ablagerungsphase im Jahr 2005 die Frage nach den erforderlichen Maßnahmen zur Stilllegung und der Minimierung der Nachsorgekosten. Dabei ist die Frage des wie und wann der Oberflächenabdichtung meist beherrschend. Im Hinblick auf die zu erwartenden Nachsorgekosten ist auch die Sicherwasserfassung- und -entsorgung nicht unbedeutend.

Steigerung der Deponiegasmenge durch Reinfiltration von Sickerwasser
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2008)
Auf Deponien, die mit unbehandeltem Hausmüll verfüllt wurden, finden unter Bildung von Deponiegas organische Abbaureaktionen statt. Das Deponiegas lässt sich energetisch verwerten und ermöglicht Erlöse in Form der Einspeisevergütung für den erzeugten Strom. In der Stilllegungs- und Nachsorgephase von Hausmülldeponien ist generell anzustreben, die Deponie zwischenzeitlich als „Bioreaktor“ zu betreiben, um eine möglichst rasche und möglichst weitgehende Umsetzung der abbaubaren organischen Inhaltsstoffe zu erreichen. Die Deponiegasbildung ist ein quantitativer Indikator für stattfindende anaerobe Umsetzungsprozesse.

Untersuchungen zum Aufbau einer funktional optimierten ekultivierungsschicht auf einer hochbasischen Aschendeponie
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2008)
Zahlreiche Hausmüll- und Industrieabfalldeponien werden in naher Zukunft stillgelegt oder befinden sich in der Stilllegung. Im Rahmen der Schließung ist eine geeignete Oberflächenabdichtung auf die Deponie aufzubringen. Der Gesetzgeber hat deshalb einen Regelaufbau für eine Deponieoberflächenabdichtung vorgesehen. Aufgrund der Kritik von zahlreichen Fachleuten wurden und werden zunehmend Alternativen gesucht, die die Kriterien bezüglich der Langzeitsicherheit und der geforderten Nachsorgefreiheit erfüllen. Das System Rekultivierungsschicht und Bewuchs kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten, es reduziert die Sickerwassermenge und hält diese konstant (Schmeisky und Hofmann 2005; Brechtel 1978).

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...