Rohstoff statt Abfall? Herstellung eines Qualitätsoberbodenmaterials, Prozesserde

In vielen Ländern unserer Erde mangelt es an ausreichendem und fruchtbarem Boden um den steigenden Bedarf an pflanzlichen Produkten wie Getreide, Speiseölen, Obst, Gemüse oder auch Blumen und Rasen wirtschaftlich zu decken. Fruchtbarer Boden wird teures, knappes Gut. Nun könnten zwar alle Böden geschont und marginale Böden in den Kreislauf eingeschaltet werden, doch dazu sind Bodenverbessernde Techniken notwendig, deren Kosten zum limitierenden Faktor werden. Gleichzeitig erzeugt unsere Produktions- und Konsumgesellschaft immer mehr Abfälle, deren verantwortungsvolle Behandlung - Verwertung oder Entsorgung - zunehmend schwieriger wird.

 Die anfallenden Mengen stellen ökologisch bewusste Menschen in Politik, Verwaltung und Produktion vor schwierige und meist sehr kostspielige Aufgaben. Als Grundlage wird eine einfache Regel aus der Evolution unserer Erde angewandt: organische Stoffe, seien sie auch giftig oder mit Krankheitserregenden durchsetzt, werden in der Natur - bis zu Kohlendioxyd, Wasser, Energie und Mineralstoffen - abgebaut, teilweise aber auch in Bio masse eingebaut und zu bodentypischen Substanzen umgebaut. Dieser Vorgang wird beim Prozesserde®-Verfahren simuliert. Dieses Verfahren wurde von Prof. Dr. Georg Husz entwickelt und von der BfK Errichtungs- u. Betriebs GmbH vermarktet. In Deutschland und International ist die Firma Süd-Chemie AG Lizenznehmer dieses Verfahrens. Es wird in der Praxis seit Jahren angewendet und ist patentrechtlich geschützt. Es stellt eine ökologisch und vor allem aber auch ökonomisch äußerst sinnvolle Alternative zu den bisher eingeschlagenenWegen der Abfallbehandlung dar.



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Praxistagung Deponie 2006 (Dezember 2006)
Seiten: 14
Preis inkl. MwSt.: € 7,00
Autor: John Mihopulos
Dipl.-Ing. Susanne Petzi

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