Erfahrungen bei der Dimensionierung und Umsetzung von Wasserhaushaltsschichten

Bei der Sicherung von Deponien und Altlasten kommt neben den eigentlichen Dichtungssystemen aus mineralischen oder maschinellen Baustoffen der Wasserhaushaltsschicht eine besondere Bedeutung zu.

Diese ist ebenfalls als Bauwerk einzuordnen, sie unterliegen allerdings nach ihrer Fertigstellung einer Bodenentwicklung, deren Verlauf entscheidend von der klimatischen Situation, der Entwicklung der Vegetation und der „Belebung“ des Bodens durch Mikroorganismen und Kleinlebewesen (z. B. Regenwürmer) entscheidend beeinflusst wird. Ziel ist die Erreichung eines naturräumlich angepassten Gleichgewichtes, das natürlichen Bodenverhältnissen nahe kommt.

Zur optimalen Auslegung von Wasserhaushaltsschichten empfiehlt sich im Rahmen der Planung die Dimensionierung mittels Wasserhaushaltsmodellen. Nachfolgend werden hierzu Erfahrungen in der Anwendung von Wasserhaushaltsmodellen einschließlich deren Anwendungsgrenzen demonstriert sowie weitere maßgebliche Randbedingungen für deren Herstellung, Qualitätssicherung und Nachsorge dargestellt.



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Praxistagung Deponie 2006 (Dezember 2006)
Seiten: 21
Preis inkl. MwSt.: € 10,50
Autor: Dipl.-Ing. Walter Lükeville

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