Abfallwirtschaft und Deponierung in "non-rich" Ländern in Europa – Fallstudie in Bosnien-Herzegowina

Die gegenwärtige Abfallwirtschaft in BiH ist nicht ausreichend organisiert und entspricht nicht den Standards einer geordneten Abfallwirtschaft. Die Sammlung der Haushaltabfälle mit hohem Flächendeckungsgrad ist nur im städtischen Bereich gegeben.

Die ländlichen Gebiete werden nur teilweise durch eine geregelte Müllabfuhr erfasst. Sowohl im städtischen als auch im ländlichen Bereich ist die Abfallentsorgung unzureichend und stellt eine Gefährdung der Gesundheit und der Umwelt dar. Bis jetzt gibt es in ganz Bosnien nur zwei Deponien, die als „geordnet“ klassifiziert werden können. Gleichzeitig wird, besonders in ländlichen Gebieten, die überwiegende Abfallmenge auf wilden Deponien abgelagert. GWCC ist in 3 Pilotprojekte involviert, die von der Weltbank finanziert werden, um bei der Einführung von geordneten Abfallwirtschafsstrukturen Hilfestellung zu geben. Diese Projekte zeigen die speziellen Erfordernisse für die Einführung geordneter Abfallwirtschaftsstrukturen auch in Ländern mit einem niedrigen Pro-Kopf-Einkommen auf.



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Praxistagung Deponie 2006 (Dezember 2006)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Karl Rohrhofer
Ivica Budisa
Sabine-Marie Berger

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