Globales Verbot der PCB und anderer persistenter organischer Schadstoffe

Artikel 1 des Stockholmer Übereinkommens definiert das Ziel dieses gesetzlich bindenden Vertrages „Unter Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips nach Grundsatz 15 der Erklärung von Rio über Umwelt und Entwicklung ist es Ziel dieses Übereinkommens, die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor persistenten organischen Schadstoffen zu schützen.

“ Mit der Einigung über den Text der Konvention Ende Mai 2001 in Stockholm, wurde ein Prozess in Gang gesetzt, an dessen Ende das weltweite Verbot von ausgewählten persistenten organischen Schadstoffen (persistent organic pollutants = POPs) stehen wird.Bis zum Ende der Zeichnungsfrist am 23. Mai 2002 hatten 151 Staaten die Konvention gezeichnet („signatories“) und Ende November 2002 lag die Zahl der Ratifizierungen bei 23 (Botswana, Deutschland1, Fiji, Finnland, Island, Japan, Kanada, Volksrepublik Korea, Lesotho, Liberia, Nauru, Niederlande, Norwegen, Österreich, Rwanda, Samoa, Schweden, Saint Lucia, Slowakische Republik, Südafrika, Tschechische Republic, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam). Die Konvention tritt automatisch in Kraft, wenn 50 Staaten ratifiziert haben.



Copyright: © Bayerisches Landesamt für Umwelt
Quelle: Dioxinähnliche PCB in der Umwelt - Fachtagung 2003 (Januar 2003)
Seiten: 3
Preis: € 0,00
Autor: Dr. Heidelore Fiedler

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