Entwarnung durch die Neubewertung der Dioxine und dioxinähnlichen PCB?

Die Geschichte der gesundheitlichen Bewertung und Festsetzung von tolerierbaren oder zu akzeptierenden Grenzwerten/ Belastungen für die tägliche Aufnahme von polychlorierten Dibenzodioxinen und Dibenzofuranen umspannt nun schon einen Zeitraum von etwa 20 Jahren.

Trotz unterschiedlicher toxikologischer Endpunkte die zur Bewertung herangezogen wurden lagen/liegen alle vorgeschlagenen Grenzwerte im Bereich von 1 bis 10 pg TEQ/ kg KGW/d. Schon 1985 haben das Umweltbundesamt und das damalige Bundesgesundheitsamt einen Grenzwertbereich von 1 – 10 pg TEQ /kg KGW/d vorgeschlagen, wobei der 10 pg – Wert als ‚Gefahrenwert’ und der 1 pg–Wert als ‚Vorsorgewert’ angesehen wurden. 1996 wurde erstmals ein Grenzwert (1 pg TEQ) – unter Einbeziehung der dioxinähnlichen PCB – vom niederländischen Gesundheitsrat vorgeschlagen. Mit der Neubewertung der Dioxine unter Einbeziehung der dioxinähnlichen PCB durch die WHO 1998 wurde ein TDI –Wert von 1 – 4 pg WHO–TEQ/kg KGW/d vorgeschlagen und damit zugleich die integrale Bewertung von Dioxinen und dioxinähnlichen Substanzen auf internationaler Ebene fortgeführt (WHO, 2000).



Copyright: © Bayerisches Landesamt für Umwelt
Quelle: Dioxinähnliche PCB in der Umwelt - Fachtagung 2003 (Januar 2003)
Seiten: 2
Preis: € 0,00
Autor: Dr. Günther Neumeier

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