Deponieverhalten mineralischer Abfälle auf Deponien der Klassen I und II nach 2005

Gegenstand des Forschungsvorhabens „Deponieverhalten mineralischer Abfälle auf Deponien der Klassen I und II nach 2005“ ist, das sich das Abfallablagerungsverhalten auf Deponien in Deutschland bzw. Bayern ab dem 01. Juni 2005 entscheidend verändern wird.

Dies bedeutet, dass

  • Deponien mit überwiegend mineralischen Inhaltsstoffen entstehen, da die unbehandelte Ablagerung von Hausmüll, hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen, Klärschlämmen und anderen Abfällen mit hohen organischen Anteilen längstens bis zum 31. Mai 2005 befristet war.
  • Eine große Zahl der derzeit in Bayern in Betrieb befindlichen Deponieabschnitte nur noch bis 2009 zur Ablagerung von Deponieklassen I und II Abfällen genutzt werden können, da die Übergangsregelungen (§ 6, Absatz 2.2 und 2.3) bzgl. der gelockerten Anforderungen des § 3 Absatz 1 (Nummer 10 der TA Siedlungsabfall: geologische Barriere, Deponiebasisabdichtungssystem) bis zum 15. Juli 2009 befristet sind.
  • Zum 16. Juni 2005 die Umsetzung der „Europäischen Deponierichtlinie zur Festlegung von Kriterien und Verfahren für die Annahme von Abfällen und Abfalldeponien“ in nationales Recht erfolgen wird.



Copyright: © Bayerisches Landesamt für Umwelt
Quelle: Deponieforschung in Bayern (Juni 2005)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Gerhard Heindl
Dipl.-Ing. Norbert Lenz

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Carbonfaserverstärkte Kunststoffe
© Rhombos Verlag (6/2019)
Untersuchungen im industriellen Maßstab zeigen, dass die Bedingungen in Siedlungs- und Sonderabfallverbrennungsanlagen für eine Zerstörung von Carbonfasern nicht ausreichen

Zusammensetzung von gemischten Siedlungsabfällen in der Tschechischen Republik
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Im Jahr 2014 wurde das tschechische Abfallgesetz 185/2001 novelliert, um die Zielvorgaben der Europäischen Union, die Ablagerung von nicht gefährlichen Abfällen auf Deponien schrittweise auf ein Minimum zu verringern, umzusetzen.

Disposal of British Municipal Solid Waste (MSW) in Continental Europe
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
CUTEC developed within a research project an expert report to estimate and to compare the environmental impact of various options for the removal of municipal solid waste (MSW) in the United Kingdom (UK).

Identifizierung von Verbrauchergruppen zur Lebensmittelabfallvermeidung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Um Verhaltensänderungen bei KonsumentInnen zu erreichen müssen genaue Kenntnisse zu den Verbrauchern vorliegen.

Auswirkung von optimierter Verpackung auf das Lebensmittelabfallvermeidungspotential bei Konsumenten
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
In den letzten Jahren kam es im Lebensmitteleinzelhandel nicht zuletzt um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern, vermehrt zum Einsatz von optimierten Verpackungssystemen. Studien konnten ein großes Potential zur Lebensmittelabfallvermeidung durch Einsatz dieser optimierten Verpackungen im Handel nachweisen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...