Die Nutzung des Bodens für die Oberflächennahe Geothermie

Gerade in letzter Zeit macht sich die Verknappung der weltweiten Energiereserven durch hohe Rohstoffbeschaffungspreise bemerkbar. Zudem führt der zunehmende Energiebedarf in den Schwellenländern zu einem ansteigenden Ausstoß von Klima schädlichen Gasen wie CO2. Insbesondere in den Industrienationen werden daher von Politik, Industrie und Gesellschaft die Bemühung zum Einsatz von erneuerbaren und Klima schonenden Energien vorangetrieben.

Diese Bemühungen schlagen sich in den Vereinbarungen zur CO2- Reduzierung der G8-Staaten in Heiligendamm und der Initiierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) nieder. Um der vereinbarten Verpflichtung nachzukommen, bis 2020 20 % der Energieerzeugung durch erneuerbare Energien zu leisten, wird der Einsatz geothermischer Anlagen stark gefördert. Besondere Einsparmöglichkeiten für die Deckung der häuslichen Wärmeversorgung sind in der oberflächennahen Geothermie zu finden. Die Technik gilt als ausgereift und markteingeführt. Die oberflächennahe Geothermie wird direkt über das Marktanreizprogramm der Bundesregierung und indirekt über zinsgünstige Darlehen gefördert.
 
Abstract: Soils have a large potential for the extraction of geothermal energy near the surface. Horizontal collectors are being used for heating and cooling purposes of buildings by extraction or storage of heat in the subsoil. A detailed knowledge of the soil parameters, especially thermal conductivity, is necessary for the professional design of shallow geothermal systems.
 
Keywords: renewable energies, near-surface geothermal energy, horizontal collectors, soil parameters
 
Schlagworte: Erneuerbare Energien, CO2-Einsparungen, Oberflächennahe Geothermie, Erdwärmekollektoren, Bodenphysikalische Parameter



Copyright: © Bayerisches Landesamt für Umwelt
Quelle: 5. Bodenschutztage Marktredwitz 2008 (Oktober 2008)
Seiten: 7
Preis: € 0,00
Autor: Marcellus Schulze

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