Erfahrungen mit Pump & Treat - Chancen und Risiken der hydraulischen Sanierung -

Viele Jahre lang war Pump & Treat das „Allheilmittel“ zur Grundwassersanierung – von Gutachtern empfohlen und von Behörden gefordert. Vor allem geringe Investitionskosten und die technisch einfache Umsetzung waren die Gründe, dass man bei Grundwasserkon-taminationen so häufig auf die hydraulische Sanierung gesetzt hat.

Ist die Geschichte des P&T also eine Erfolgsgeschichte? Sie ist es, wenn auch in vielen Fällen eher für Gutachter und Labors, die viele Jahre lang den „Sanierungsprozess monitoren“ durften. Doch mit dieser provokativen Aussage soll das P&T-Verfahren nicht in die Schublade der wenig Erfolg versprechenden Sanierungstechniken verbannt werden. Vielmehr gibt sie Anlass, aus Erfahrungen mit der Methode abzuleiten, unter welchen Rahmenbedingungen sie anwendbar ist und welche Sanierungserfolge man sich erwarten darf.
 
Abstract: Pump and treat (P&T) was the typical technology of groundwater remediation for many years. Contaminated groundwater (or air) is pumped to the surface using one or more extraction wells. Subsequently it is treated to remove the contaminations. But a decontamination of soil “in situ” by P&T is only possible, if the characters of soil contamination and soil layers and the construction of wells are adequate.
 
Keywords: pump and treat, groundwater remediation, sanitation success, risks, basic conditions;

Schlagworte: Pump & Treat, Grundwassersanierung, Sanierungserfolg, Risiken, Rahmenbedingungen;



Copyright: © Bayerisches Landesamt für Umwelt
Quelle: 5. Bodenschutztage Marktredwitz 2008 (Oktober 2008)
Seiten: 4
Preis: € 0,00
Autor: Dipl.-Geol. (Univ.) Carlo Schillinger

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