Der Boden elektrifiziert - Elektrosanierung in der Retro- und Prospektive

Die Idee, dass der Einsatz von Elektrizität mit den traditionellen Methoden der Bodensanierung konkurrieren könnte, schien Mitte der achtziger Jahre ein unsinniger Gedanke.

Ganz sicher in den Niederlanden, wo die Bodensanierung in jener Zeit mit Abgraben, Ablagern oder Verbrennen von Erde und dem Hochpumpen und Reinigen vieler Hunderttausende von Kubikmetern meistens nur leicht verunreinigtes Grundwasser gleichgesetzt wurde. Es waren die Jahre der prozessmäßigen Bodenreinigung, und für die in-situ Sanierung gab es in den Niederlanden, hauptsächlich als Folge des Multifunktionalitätsprinzips, kaum einen Markt. Inzwischen hat sich die Situation von Multifunktionalität in Funktionalität geändert, und die in-situ Sanierung steht im Mittelpunkt des Interesses und damit auch die Techniken, die dabei eingesetzt werden. Eine davon ist Elektrosanierung, und in Publikationen aus letzter Zeit wird der Eindruck erweckt, als wäre es noch immer eine "emerging technology", eine Entwicklung der letzten Jahre. Das Gegenteil ist jedoch wahr! Es folgt ein Rückblick und ein Blick in die Zukunft.



Copyright: © Bayerisches Landesamt für Umwelt
Quelle: Elektrokinetische Verfahren - Fachtagung 2000 (November 2000)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Reinout Lageman

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

125 Jahre alte Pumpe läuft wieder
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Eine 125 Jahre alte, wasserkraftbetriebene Druckpumpe pumpt jetzt wieder. Das vollständig erhaltene und nun auch wieder voll funktionsfähige Technikdenkmal von 1894 in Schöntal-Aschhausen wurde mit einem Fest eingeweiht. 50 Personen des Fördervereins machten mit Förderung durch das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg in über 1 000 Arbeitsstunden alles wieder gangbar. Der Firma E. Bosch GmbH (Nattheim) gelang das Verschließen eines Risses im gusseisernen Kolbenmantel.

StEnSea – ein neuartiges Offshore-Pumpspeicherkonzept
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2017)
Im Rahmen des Projekts StEnSea wurde vom Fraunhofer IWES erstmals ein Offshore-Pumpspeicherkraftwerk erprobt, das sich neben dem großen Potenzial auch durch seine flexible Leistung auszeichnet.

Energieeinsparung durch Energie-Verbrauchs- Check im Wasserwerk Hochdahl
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2017)
Überall dort, wo Wasser gefördert, gereinigt, aufbereitet oder verteilt wird, sind Pumpen erforderlich – und diese benötigen Energie.

Zukunftsorientierte Anpassungsmaßnahmen für die Abwasserinfrastruktur – Über- und Unterlast-Szenarien rechtzeitig begegnen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Die Zukunft beginnt heute. Dies gilt für uns Menschen, unsere Bedürfnisse und unser urbanes Umfeld. Mit welchem Wasserversorgungs- und Entwässerungskomfort wir leben, wo wir leben und wie wir dort mit Stadtentwicklung umgehen. Wir wollen in lebenswerten Städten leben, in hygienisch sicheren und möglichst attraktiven Stadtquartieren, mit einer funktionierenden Grundversorgung an Strom, Wasser, Energie, neben Nah- und Fernverkehr und Telekommunikationsnetzen schließlich mit effektiven Abwassertransportnetzen. Wir wollen auch eine hohe Qualität der Oberflächengewässer, die durch geeignete Maßnahmen im Stadtgebiet und an Kläranlagen den zukünftigen Veränderungen gerecht werden sollen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt KURAS liefert hierzu Methoden zu ganzheitlichen Betrachtungsansätzen und erste Anpassungsoptionen.

Wasser für die Stadt am Meer: Küstennähe als Kostentreiber in Husum
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Durch Salzwasser gefährdetes Trinkwasser, sinkende Wasserabgabe, zum Teil überdimensionierte Brunnen und Netze: Mit diesen Herausforderungen sieht sich die Stadtwerke Husum Netz GmbH seit geraumer Zeit konfrontiert. Der Wasserversorger hat daher ein ganzheitliches Sanierungskonzept entwickelt, das er sukzessive umsetzt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Trinkwasserinfrastruktur vor Ort an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Zentrale Elemente bei der Umsetzung sind Verbraucherverhalten, Dimensionierung und die Erlösstruktur.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...