Produktionsstrukturen und Schadstoffpotenzial von Rüstungsaltstandorten des 1. Weltkrieges

Der Erste Weltkrieg (1. WK) ist bekannt für seine Materialschlachten. Nach einer amerikanischen Quelle kamen neben 50 Mrd. Schuss Infanteriemunition.

Herstellung und Verwendung derartigen Kriegsmaterials sowie die Beseitigung von Restbeständen nach 1918 können zu Umweltbelastungen geführt haben, die stellenweise auch heute noch von ökologischer Relevanz sind. Um den Stellenwert einzelner Standorte im Gesamtsystem der Materialbeschaffung des Deutschen Reiches bewerten zu können, müssen die Produktionsstrukturen der Jahre bis 1918 bekannt sein. Im Folgenden soll versucht werden, anhand ausgewählter Quellen einen knappen Einblick in die Organisation der Heeresrüstung und die Einstufung des von derartigen Standorten ausgehenden Schadstoffpotenzials zu geben. Das auf Rüstungsaltstandorten des 1. Weltkrieges zu erwartende Schadstoffspektrum wird exemplarisch anhand der Betrachtung von Delaborierbetrieben dargestellt.



Copyright: © Bayerisches Landesamt für Umwelt
Quelle: Rüstungsaltlasten - Fachtagung 2004 (Oktober 2004)
Seiten: 6
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