Grabenlose Auswechslung von Trinkwasserleitungen aus Asbestzement

Leitungserneuerung
Asbest zahlt zu den besonders gefahrlichen Gefahrstoffen und ist auf europaischer Ebene als Krebs erzeugender Stoff der Kategorie 1 eingestuft. Durch eine alterungsbedingt zunehmende Schadenshaufigkeit oder aus Grunden der Kapazitatsanpassung ist es notwendig, Wasserrohrleitungen aus Asbestzement (AZ) auszuwechseln. Unter Berucksichtigung des DVGW-Hinweises W 396 bietet sich die grabenlose Auswechslung von AZ-Wasserrohrleitungen mittels eines speziellen Press-/Ziehverfahrens an.

Zusammenfassung:
Eine strenge Umweltschutzgesetzgebung und das gestiegene Umweltbewusstsein haben zu einer erhöhten Sensibilität gegenüber den mit konventionellen offenen Rohrleitungsbaumaßnahmen verbundenen Lärmentwicklungen, Verkehrsbeeinträchtigungen und Schäden an Gewächsen geführt. So werden Genehmigungen der zuständigen Behörden für geplante Bauvorhaben teilweise nur mit erheblichen Auflagen erteilt. Die Umsetzung dieser Auflagen führt bei der Baudurchführung in der Regel zu erhöhten Gesamtbaukosten und längeren Ausführungszeiten. Diese Problematik kann durch den Einsatz neuer grabenloser Verfahren minimiert werden.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: 06 - 2006 (Juni 2006)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dipl.-Ing Andreas Hüttemann

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