Technische Anwendungsgrenzen der Measurement Instruments Directive (MID) für Wasserzähler aus Sicht eines Messgeräteverwenders

Im geschaftlichen Verkehr, z. B. zur Abrechnung mit Kunden eingesetzte Wassermessgerate unterliegen zukunftig den Anforderungen der europaischen Messgeraterichtlinie (Measurement Instruments Directive . MID). Erlautert werden die speziell fur den Anwender der Messgerate, der nach aktuellem Sprachgebrauch auch als Messgerateverwender bezeichnet wird, interessanten Aspekte der MID.

Die MID ist am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft getreten. Anzuwenden ist sie ab dem 30. Oktober 2006. Oberstes Ziel ist es, Handelshemmnisse innerhalb der Europäischen Union abzubauen. Da die MID keine technischen Details festschreibt, ist sie eine für den technischen Fortschritt offene Richtlinie. Dies wird dadurch unterstrichen, dass in ihr Leistungsanforderungen an Stelle von Bauanforderungen festgelegt werden. Weiterhin überträgt sie Teile der bisher „staatlichen Verantwortung“ an private Dritte. Einerseits wird den Herstellern der Messgeräte eine erweiterte Verantwortung für die Qualität der Produkte übertragen, andererseits wird der Messgeräteverwender stärker in die Pflicht dafür genommen, dass sich das verwendete Messgerät für den Anwendungsfall eignet und richtig anzeigt.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: 04 - 2006 (April 2006)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dipl.-Ing. Frank Stefanski

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