Die Konversion militärischer Liegenschaften in Karlsruhe am Beispiel der Kaserne Neureut

Bei der Konversion von militärischen Liegenschaften handelt es sich oft um Aufgabenstellungen, welche häufig nicht mit den gewohnten administrativen Instrumenten zu bewältigen sind.

Die Aufgaben sind in Umfang und Schwierigkeitsgrad sehr unterschiedlich und fordern vielfach flexibles, interdisziplinäres Agieren sowie flache Hierarchien mit kurzen Entscheidungswegen. Aus diesem Grund wird bei vielen Maßnahmen eine Organisationsform bevorzugt, die aus den üblichen kommunalen administrativen Strukturen herausgelöst ist. Die Vorbereitung und Durchführung von Konversionsmaßnahmen erfordert fachspezifisches und betriebswirtschaftliches Know-How, das in den bestehenden Strukturen nicht immer vorhanden ist, so dass sich die Einstellung entsprechender Fachleute oder die Vergabe von Leistungen an externe Ingenieurbüros vielfach als notwendig erweist. Vor allem bei umfangreichen Konversionsmaßnahmen hat sich die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft mit privater Rechtsform bewährt. Diese Form hat unter anderem den Vorteil, dass vorzufinanzierende Maßnahmen nicht direkt den Haushalt der Gemeinde belasten und sich hinsichtlich der Finanzierung der Maßnahme weitere Möglichkeiten eröffnen. Die Zahl der öffentlich-privaten Kooperationen (Public Private Partnership) hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Vor allem die zunehmende Knappheit der öffentlichen Mittel hat die Entwicklung dieser Kooperationsform zwischen öffentlichen und privaten Partnern begünstigt.



Copyright: © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH
Quelle: 4. Karlsruher Altlastenseminar - 2003 (Mai 2003)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 5,00
Autor: Dipl. Bauing. Lothar Lorenz

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Kontaminierte Bausubstanz - Erkundung, Bewertung, Entsorgung
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (7/2010)
Arbeitshilfe Kontrollierter Gebäuderückbau

Flächenrecycling als Instrument einer erfolgreichen kommunalen Raumplanung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2008)
Westlich angrenzend an die Bezirkshauptstadt Bruck an der Mur in Richtung Leoben liegt beiderseits der Mur das rund 47 km² große Gemeindegebiet von Oberaich. Wird der nördliche Teil der etwa 2.900 Einwohner zählenden Gemeinde vom Madereck mit 1.050 m ü.A. markant bestimmt, so prägen im Süden die Ausläufer der Hochalpe, deren höchste Erhebung im Gemeindegebiet das Roßeck mit 1.664 m ü.A. ist, das Landschaftsbild. Den eigentlichen Siedlungsraum stellen der nur etwa einen km breite Bereich des Murtales auf 500 m Seehöhe sowie das Utschtal mit seinen Seitengräben dar.

Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg 2006
© Rhombos Verlag (4/2006)
Erfolgreiche Projekte ausgezeichnet

Kostenstrukturen im Flächenrecycling in Anlehnung an die DIN 276
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (5/2003)
Die Revitalisierung von Brachflächen als Element der städtebaulichen Planung leistet einen Beitrag zur Verminderung des durch öffentliche und private Bauleistungen fortschreitenden Flächenverbrauchs und ist gleichzeitig Bestandteil des aktiven Bodenschutzes.

Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...