Deponierecht in Italien am Beispiel der Autonomen Provinz Bozen

In Italien, EU-Land mit 302.000km², ca.60 Mio. Einwohnern und einem Hausmüllaufkommen von ca. 32,5 Mio. ton [ISPRA 2008], wird das Deponierecht seit 1982 (Dekret des Präsidenten Nr.915) auf staatlicher Ebene geregelt.


Das Umweltministerium gibt es in Italien seit 1986. Eine entsprechende Durchführungsbestimmung des
Interministeriellen Komitees aus dem Jahr 1984 betreffend die geordnete, „endgültige Lagerung von Abfällen" auf Anlagen (impianti), betraf die Einführung von fünf Deponieklassen vor.
 

Außerdem wurden erste technische Mindestanforderungen für die Planung, die Errichtung und den Betrieb einer Deponie (discarica) erstellt. Die wichtigsten werden an dieser Stelle angeführt:
1. Standort der geplanten Anlage,
2. Grundwasserschutz (Abdichtung),
3. Geologie/Geotechnik,
4. Fassung und Ableitung von Sickerwässer,
5. Entsorgung (!) von Deponiegas,
6. Betriebsführung,
7. Oberflächenwassersammlung,
8. Nachnutzung der Oberfläche



Copyright: © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH
Quelle: Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2010 (Oktober 2010)
Seiten: 14
Preis: € 7,00
Autor: Geom. Andreas Marri

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