Beendigung von Grundwassersanierungen unter dem Aspekt der Verhältnismäßigkeit – Anwendung der hessischen Arbeitshilfe zur Sanierung von Grundwasserverunreinigungen –

Die hessische Arbeitshilfe zur Sanierung von Grundwasserverunreinigungen [1] behandelt insbeson-dere die Fragestellungen, ob eine Grundwasserverunreinigung als schädlich anzusehen ist und ob Sanierungsmaßnahmen verhältnismäßig sind. Anhand der Bewertungskriterien „Gelöste Menge“ und „Fracht“ ist eine Einstufung von Grundwasserverunreinigungen hinsichtlich Größe, Schädlichkeit und Sanierungsbedarf möglich. Dieselben Kriterien können auch bei der Entscheidung, ob eine laufende Grundwassersanierung beendet werden kann, herangezogen werden. Die Arbeitshilfe wurde von einer Behördenarbeitsgruppe entwickelt und anhand von 35 hessischen Grundwasserschadensfällen auf Plausibilität und Praktikabilität geprüft.

1 Einführung
2 Bewertungskriterien
3 Stromröhren
4 Bewertungsmatrix
5 Verhältnismäßigkeitsprüfung bei Sanierungen
6 Sanierungsziele
7 Optimieren und Beenden von Grundwassersanierungen
8 Mitglieder der hessischen Arbeitsgruppe
9 Literatur



Copyright: © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH
Quelle: 10. Karlsruher Altlastenseminar - 2009 (Juli 2009)
Seiten: 8
Preis: € 4,00
Autor: Dipl.-Umweltwiss. Volker Zeisberger

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