Methoden und Konzepte für die Odorierungskontrolle

Bei der Kontrolle der Odormittelkonzentration gibt es verschiedene Möglichkeiten bei der Auswahl der Messmethode, der Messstellen und der Messhäufigkeit. Kenntnisse über die Vor- und Nachteile der Auswahl sind entscheidend für zuverlässige Ergebnisse.

Erdgas hat in den meisten Fällen, wenn es vom Vorlieferanten kommt, keinen oder nur einen schwachen Geruch. Die Hauptkomponente Methan (CH4) ist geruchlos. Nur durch andere Begleitstoffe, wie zum Beispiel natürlichen Schwefel, kann auch unodoriertes Erdgas bereits einen Geruch haben. Da es sich jedoch bei Erdgas um ein Naturprodukt handelt, können die Schwefelbestandteile in ihrer Konzentration und Zusammensetzung schwanken. Ein typischer und intensiver Geruch ist jedoch aus Sicherheitsgründen notwendig. Der typische Geruch soll den gastechnischen Laien warnen, falls es zu einem unbeabsichtigten Gasaustritt kommt. Dies gilt besonders für den Bereich der Hausinstallation. Um diesen typischen Geruch zu erreichen, wird Erdgas odoriert. Das DVGW-Regelwerk behandelt die Odorierung und Odorierungskontrolle im DVGW-Arbeitsblatt G 280-1 „Gasodorierung“.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 10-2005 (Oktober 2005)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Frank Sasse

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Wasserkraftnutzung und EG-Wasserrahmenrichtlinie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2022)
Immer mächtiger werden die Forderungen verschiedener Kreise, die Wasserkraftnutzung zu beschränken oder nur noch bei Erfüllen massiver gewässerökologischer Maßnahmen zuzulassen. Was macht das Sinn, wenn das Medium Wasser durch Schmutzstoffe und hier besonders Spurenstoffe schon so „verseucht“ ist, dass Gewässerorganismen sich unterhalb üblicher Kläranlagen gar nicht mehr selbst reproduzieren können?

Eine Methodik zur Ableitung szenariobasierter Binnenhochwassergefahren- und -risikokarten im nordwestdeutschen Küstenraum
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2022)
Bei der Implementierung der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie im Küstenraum fehlt eine Darstellung der Binnenhochwasserrisiken. Vorgestellt wird eine Methodik, um Binnenhochwassergefahren- und -risikokarten für die Küstenniederungen abzuleiten. Damit kann die Lücke geschlossen werden.

Eine Vision für den Finowkanal 2035
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2022)
Unter Verwendung der Methode des Storytelling webt der Autor seine Erkundungen in den Wasserregionen Europas, Asiens und den USA auf der Grundlage seiner beruflichen Praxis als Industrial Designer, den Kenntnissen digitaler Technologien und seinen Erfahrungen als ehrenamtlicher Schleusenwärter zum Bild einer Zukunft für den ältesten Wasserweg Deutschlands, der mit neuen Schleusen und Managementstrukturen zu einer attraktiven, nachhaltig orientierten Wassertourismusregion entwickelt wird.

Die Bedeutung und Notwendigkeit der Erfassung der Sedimentdynamik im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Wasserkraftnutzung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2022)
Sedimenttransport und Morphodynamik sind als wesentliche Grundlage für die Lebensraumqualität im aquatischen und semi-aquatischen Bereich anzusehen. Es fehlt jedoch derzeit eine umfangreiche Beschreibung des Ist-Zustands bzw. der Risikobewertung zur Verfehlung der Ziele nach Wasserrahmenrichtlinie in Bezug auf die Feststoffdynamik. Mit Fokus auf die Geschiebefraktionen werden in diesem Fachartikel unterschiedliche Aspekte in Bezug auf die ökologischen Auswirkungen diskutiert.

Die interaktive Karte des Stauanlagenverzeichnisses für Deutschland 2022
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2022)
Während für die großen Stauanlagen landesweite Verzeichnisse existieren, ist es schwierig, einen Überblick über die mittleren und kleinen Anlagen in Deutschland zu erhalten. Mit dem vorgestellten Stauanlagenverzeichnis soll versucht werden, diese Lücke nach und nach zu schließen und auch mittlere und kleine Talsperren, Rückhaltebecken, Staustufen, Pumpspeicher- und Sedimentationsbecken in einem zentralen Register mit den wichtigsten technischen Angaben zu erfassen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...