Planvolle Instandsetzung eines Trinkwasserbehälters

Beim Neubau oder der Sanierung von Trinkwasserbehältern werden immer mehr zementgebundene Beschichtungen eingesetzt. Sie schützen einerseits den Beton vor Hydrolyse, dienen gleichzeitig der Werterhaltung und sichern dauerhaft die Qualität des Lebensmittels Trinkwasser.

Die Stadtwerke Saarbrücken AG und deren Tochtergesellschaft, die Wasserwerk Bliestal GmbH, versorgen ca. 240.000 Einwohner sowie Gewerbe- und Industriebetriebe mit jährlich ca. 12 Mio. m3 Trinkwasser. Die Stadtwerke gehören somit zu den größeren Wasserversorgern in Deutschland. Zur Bereitstellung des Trinkwassers betreiben die Stadtwerke Saarbrücken AG und die Wasserwerk Bliestal GmbH vier Wasserwerke und 22 Hochbehälter, deren gesamtes Fassungsvermögen ca. 62.000 m3 beträgt. Die Größe der einzelnen Behälter liegt zwischen 80 und 20.000 m3. Bis auf den größten Wasserspeicher mit einem Volumen von 20.000 m3 sind alle Trinkwasserkammern mit einer mineralischen Beschichtung ausgestattet. Bei dem größten Behälter wurde bei einer Routinebegehung großflächige Betonkorrosion festgestellt.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 05-2005 (Mai 2005)
Seiten: 2
Preis: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Hans Behrendt-Emden

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