Skepsis gegenüber einer Liberalisierung des Trinkwassermarktes

Observer-Studie analysiert Stimmungsbild in deutschen Medien: Insgesamt 262 Artikel zum Thema „Liberalisierung des Wassermarktes“ aus Tages- und Wochenzeitungen, Fachund Publikumszeitschriften sowie meinungsbildenden Online-Medien, wurden innerhalb eines Zeitraumes von einem Jahr untersucht.

Seit Jahren werden Privatisierungs- und Liberalisierungstendenzen der 6.560 deutschen Wasserversorger öffentlich diskutiert. Dabei ist es nicht nur die Fachöffentlichkeit, für die die Zukunft kommunaler Unternehmen ein brisantes Thema ist. Vielmehr berührt der Verkauf des lokalen Wasserversorgers auch das Interesse der Bürger unmittelbar. Wenn der lange Arm eines transnationalen Konzerns über den Toren des heimischen Stadtwerks auftaucht, geht es aus Verbrauchersicht schnell um den Schutz des Lebensmittels Nr. 1, sind Spekulationen um steigende Preise und sinkende Qualität geeignet, die öffentliche Diskussion zu emotionalisieren. Dabei kommt der Medienberichterstattung eine besondere Bedeutung zu: für Meinungsbildungsprozesse, für das Bedürfnis der Bürger nach transparenter Information ebenso wie für die Kommunikationspolitik der betroffenen Unternehmen.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 1-2005 (Januar 2005)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Theres Essmann

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