Entwicklungen im Handelsgeschäft integrierter Energieunternehmen

Der Handel mit Strom und Gas ist eine der sichtbarsten Auswirkungen der Liberalisierung der Energiewirtschaft. Wie eine Studie von Booz Allen Hamilton zeigt, löst sich die Vertrauenskrise in den Strom-Großhandelsmärkten auf. Dadurch können Handelseinheiten ihre entscheidende Rolle für die Ergebnisabsicherung der Unternehmen noch effektiver wahrnehmen.

Die Liberalisierung der Energiewirtschaft hatte einige Veränderungen zur Folge – die wohl sichtbarste: der Handel mit Strom und Gas. Alle ehemaligen Verbundunternehmen haben mit dem Aufbau eigener Handelseinheiten auf die veränderte Marktstruktur reagiert. Regionale Energieunternehmen und Stadtwerke setzen stärker auf horizontale Kooperationen. Mittlerweile ist der Stromhandel an der European Energy Exchange (EEX) in Leipzig mit ca. 390 TWh Handelsumsatz in 2003 der zweitgrößte europäische Handelsplatz, an dem über 80 Marktteilnehmer registriert sind. Inklusive des bilateralen Handels (OTC – Over The Counter) zwischen Energieunternehmen und/oder Brokern ist das Handelsvolumen von 180 TWh im Jahre 1999 auf über 2.500 TWh im Jahre 2003 explodiert.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 1-2005 (Januar 2005)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Karlheinz Bozem
Dr. Thomas Schlaak

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Europäischer Zwang zum Breitbandkabel-Ausbau in Wasser- und Abwassernetzen?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2013)
Die Europäische Kommission hat im März 2013 einen EU-Verordnungsvorschlag vorgelegt, der den Ausbau von Breitbandkabelnetzen vorantreiben und Kostenreduktionen durch die Aufnahme von elektronischen Kommunikationsnetzen in bestehende physische Infrastrukturen, wie Wasser- und Abwassernetze, ermöglichen soll. Der Verordnungsentwurf sieht für die Eigentümer der Infrastrukturen einen Zugangszwang, Datenlieferungspflichten und bürokratischen Mehraufwand vor. Für Ver- und Entsorger sowie Bauunternehmen entstehen Mehrkosten, die der Verordnungsentwurf nicht berücksichtigt. Der grundsätzliche Ausbau des Breitbandnetzes wird unterstützt, jedoch die vorgeschlagenen Maßnahmen aus technischen, hygienischen und wirtschaftlichen Gründen abgelehnt.

Energieeffiziente künstliche Erzeugung von Leitströmungen bei Fischaufstiegsanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2008)
Große Durchflüsse in Fischaufstiegsanlagen, die zur verbesserten Auffindbarkeit gefordert werden, ergeben bei der Bemessung große Bauwerke und bedingen einen Verlust bei der Stromerzeugung. Die vorgestellte Lockstromverstärkung erzeugt für den Fisch einen starken Lockstrom, indem im Unterwasser des Kraftwerks eine Zirkulation in Gang gesetzt wird. In einer Pilotanlage in Villach (Drau) ist der so verstärkte Ausfluss aus dem Fischpass viermal so groß wie der aus dem Oberwasser der Wasserkraftanlage entnommene Wasserstrom.

Modernisierung und Neubau des Pumpspeicherkraftwerks Waldeck 1
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2008)
Durch die Liberalisierung des Strommarktes und den starken Zubau der Windenergie werden Pumpspeicherkraftwerke (PSW) immer stärker zur Bereitstellung von Regelenergie herangezogen. Eine damit verbundene Erhöhung der Werthaltigkeit der PSW ermöglicht wieder zukunftsträchtige Investitionen zur Erhaltung und zum Neubau von PSW. Über das Modernisierungsprojekt des PSW Waldeck 1 am Standort Edersee der E.ON Wasserkraft GmbH wird berichtet.

Wasser- und Abwasserwirtschaft: Die Diskussion um den Ordnungsrahmen geht weiter
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (2/2008)
Die Handelsblatt Jahrestagung "Wasser- und Abwasserwirtschaft", zu der jährlich im November nach Berlin eingeladen wird, entwickelt sich allmählich zu einer jährlichen Bilanzkonferenz: Wie ist der Stand der Diskussion zur Ordnungspolitik des Wassersektors auf europäischer und nationaler Ebene, wie positioniert sich die Wasserbranche in Deutschland, welche Lösungen entwickeln die Unternehmen für die Praxis? Die Bilanz des Jahres 2006 [1] hatte eine gewisse Hoffnung ermöglicht, dass einige dringliche Probleme im Jahre 2007 geklärt werden könnten. Am Ende der – wieder mit überlegener Moderation von Torsten Schwarz (Fichtner Management Beratung) geleiteten – Tagung musste man konstatieren: die Mühlen in Brüssel mahlen langsam; eine einheitliche Position der deutschen Wasserwirtschaft ist auch noch nicht in allen Feldern gegeben: die Diskussion wird und muss weitergehen.

Grüner Strom von der Müllkippe - Methan lässt sich in Mikrogasturbinen nutzen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2007)
Methan aus Biogas ist ein wertvoller Energieträger. Mit Mikrogasturbinen will die finnische Firma Greenvironment Oy und ihre deutsche Tochter Greenvironment GmbH diese alternative Energie nutzen und gleichzeitig die Emissionen von Treibhausgasen reduzieren.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...