Hygienisch-mikrobiologische Anforderungen an das Trinkwasser

Zur Vermeidung von Krankheitserregern im Trinkwasser sind entsprechende Schutzvorkehrungen zu treffen. Die routinemäßige Überwachung gemäß den Richtlinien der Trinkwasserverordnung soll gewährleisten, dass derartige Kontaminationen frühzeitig erkannt und eliminiert werden können.

Krankheitserreger können auf unterschiedlichen Wegen auf den Menschen übertragen werden. Einige der schon lange bekannten und schwer verlaufenden Erkrankungen wie z.B. Cholera und Typhus werden durch Mikroorganismen ausgelöst, die auch mit dem Wasser übertragen werden können. Die Erreger können dieser Erkrankungen auch auf anderen Wegen, z.B. mit Lebensmitteln oder durch Gegenstände übertragen werden. Um eine Gesundheitsgefährdung durch die Übertragung von Krankheitserregern auszuschließen, ist es erforderlich, den Ursprung und die Ausbreitungswege der Krankheitserreger zu kennen. Nur dann lassen sich gezielte Schutzvorkehrungen treffen.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 1-2005 (Januar 2005)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Professor Dr. med. Dirk Schoenen

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Trinkwasserverordnung 2023 – eine gelungene Novelle?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (12/2023)
Relevante Änderungen und Neuerungen im Überblick

Die wassersensible Stadt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2023)
Welche Zerstörungskraft heftige Niederschläge und die daraus resultierenden, wild abfließenden Wassermassen entwickeln können, zeigte sich im Sommer 2021 in bislang beispiellosem Ausmaß. Auch wenn die Dimension des Starkregenereignisses vom 14. Juli in Köln vergleichsweise gering war, kam es auch hier vielerorts zu Überflutungen, von denen zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner sowie Einrichtungen betroffen waren.

Kleine Wasserkraft und Gewässerstrukturentwicklung seit 1850 aufgezeigt am Beispiel der Isen in Oberbayern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2023)
Nahezu alle Gewässer Deutschlands blicken auf eine jahrhundertelange Siedlungsgeschichte zurück. Dabei wurden die Gewässer vom Menschen nachhaltig und oft auch grundlegend nach seinen Bedürfnissen verändert. Es spielten im Laufe der Entwicklung unterschiedliche Beweggründe des Menschen die bestimmende Rolle hierbei.

Kleine Wasserkraft und Gewässerstrukturentwicklung seit 1850 aufgezeigt am Beispiel der Isen in Oberbayern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2023)
Nahezu alle Gewässer Deutschlands blicken auf eine jahrhundertelange Siedlungsgeschichte zurück. Dabei wurden die Gewässer vom Menschen nachhaltig und oft auch grundlegend nach seinen Bedürfnissen verändert. Es pielten im Laufe der Entwicklung unterschiedliche Beweggründe des Menschen die bestimmende Rolle hierbei.

Zuckmückenlarven in Wasserversorgungssystemen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2023)
Begünstigt durch den Klimawandel und mehr Nährstoffe sind Zuckmückenlarven häufiger in Trinkwasserleitungen vorhanden. Zuckmückenlarven stellen hauptsächlich ein ästhetisches Imageproblem für den Wasserbetreiber dar. Randbedingungen wie Fließgeschwindigkeit innerhalb von Trinkwasserleitungen müssen kontrolliert werden.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...