Technical adaptations of a tunnel composting plant for the treatment of organic kitchen waste in the nordic countries

The example of the new composting plant of YTV shows, that central European criterions for the technical lay-out of a composting plant don´t succeed. The different quality of biowaste and the different climatic conditions in Scandinavia have to be taken into account. The technical solutions of the plant are an important step towards reliably functioning composting in Scandinavia.

Composting of biowaste in the Scandinavian Countries deviates in some aspects from composting in more southern countries. The low population density generates a collecting system only from denser populated areas. Due to the climate the revenue of garden waste as a fraction of biowaste is small. Both factors cause, that biowaste in Scandinavia consist mostly of food waste. It is therefore very wet, poor in structure and contents a high rate of easily degradable organic matter. Additionally the hard climatic conditions make composting in outdoor conditions very difficult and also in vessel composting systems have to manage frozen biowaste during winter time. These circumstances have to be considered in the design of a composting plant. Using the example of the new tunnel composting plan of the Waste Management Council of the Capital area of Finland (YTV) special adaptations on these circumstances can be shown. The plant had problems to get the process into thermofilic conditions. Crucial measures to eliminate this problem, was the exclusive use of “active” bulky agent and the addition of wood ashes and limestone to lift the pH. High content of plastic films in the biowaste limited the recycling of bulky agents into the process. A wind sifter, which was first installed after the start up of the plant, removed that limitation. The high content of easily degradable organic matter leads to the generation of much heat energy, which has to be removed from the process. An advanced process cooling system with air scrubbers, heat exchangers and coolers has been realized. As a consequence of the very exogenous process much water evaporates, which has to be added again to keep the compost process working. It is possible to irrigate compost in the plant at different phases of the process. Cold biowaste during winter decelerates the composting process. Different measures of warming the biowaste reduce this problem.



Copyright: © European Compost Network ECN e.V.
Quelle: Orbit 2008 (Oktober 2008)
Seiten: 11
Preis inkl. MwSt.: € 11,00
Autor: Christoph Gareis

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Neue Wege beim Wiederaufbau der Bioabfallvergärungsanlage Leonberg
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2022)
Durch einen Großbrand im September 2019 wurde die Bioabfallvergärungsanlage des Landkreises Böblingen fast vollständig zerstört. Erst etliche Monate vorher hatten die beiden Landkreise Böblingen und Esslingen für die Vertiefung der interkommunalen Zusammenarbeit eine gemeinsame Gesellschaft – die Bioabfallverwertung GmbH Leonberg – gegründet. Die bisherige Anlage sollte erweitert werden, um zusätzlich zu den Bioabfällen aus dem Landkreis Böblingen auch Bioabfälle aus dem Landkreis Esslingen an diesem Standort zu verwerten. Nach den Aufräumarbeiten und einem neuen Genehmigungsverfahren entsteht nun hier in Leonberg die größte Bioabfallvergärungsanlage in Baden-Württemberg mit einer Verarbeitungskapazität von 72.000 Mg pro Jahr (60.000 Mg Bioabfälle zuzüglich 12.000 Mg Grünabfälle).

Development of local municipal solid waste management in the Western Transdanubia region of Hungary
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Hungarian municipal solid wastes (MSW) management has developed tremendously over the past 15 years. More than 3,000 landfills and dumps had been closed, just to mention one improvement. However, still, lots of work is necessary to accomplish the EU’s ambitious aim of decreasing landfilling and increasing recycling and composting.

Grundlagen und Empfehlungen für eine bayerische Phosphorstrategie
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Phosphor stellt einen für den Menschen lebensnotwendigen Rohstoff dar, der in seinen hauptsächlichen Anwendungen nicht substituierbar ist. Da die heute bekannten, endlichen geogenen Phosphatvorräte zudem mit Cadmium und Uran belastet sind, gewinnt die Phosphorrückgewinnung immer mehr an Stellenwert. Die nötigen Voraussetzungen und Entscheidungsgrundlagen für eine nachhaltige Phosphorrückgewinnung aus phosphorhaltigen Abfällen und Reststoffen im Freistaat Bayern wurden in einer Initialstudie erarbeitet.

Kommunale Eckpunkte für ein Wertstoffgesetz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2014)
Die mögliche Weiterentwicklung der Verpackungsverordnung zu einem Wertstoffgesetz bestimmt nach wie vor die abfallpolitische Diskussion, nachdem in der letzten Legislaturperiode eine entsprechende Verabredung der damaligen Koalitionsfraktionen mangels politischer Konsensbildung der maßgeblichen entsorgungswirtschaftlichen Akteure nicht umgesetzt werden konnte. Nun soll in dieser Legislaturperiode ein neuer Versuch unternommen werden, die rechtlichen Voraussetzungen für die gemeinsame Erfassung von Verpackungsabfällen und stoffgleichen Nichtverpackungsabfällen zu schaffen.

Kombination von Vergärung mit Abfallverbrennung – energetische und wirtschaftliche Synergien –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (1/2014)
Wer heute über die Anpassung von Abfallwirtschaftskonzepten diskutiert, wird wohl besonders die im Kreislaufwirtschaftsgesetz formulierte Vorgabe der getrennten Sammlung von Bioabfällen ins Auge fassen. Gerade in Gebietskörperschaften ohne Biotonne und seit Jahren eingeführter thermischer Verwertung des Restabfalls (mit Organik) über ein Abfallheizkraftwerk ist es naheliegend über den tieferen Sinn der Trennung der Stoffströme nachzudenken und Handlungsoptionen zu erwägen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...