Bei Biofiltern zur Abluftreinigung sind Auslegungs- und Konstruktionsmängel bzw. fehlende Wartung und Betriebskontrollen problematisch.
Der Wirkungsgrad der Abluftbehandlung für organische Stoffe wird durch den schlechten Wirkungsgrad für das Methan (0 bis 20%) geprägt, so dass eine Unterscheidung des TOC in VOC + Methan sinnvoll ist. Der VOC wird bei guter biologischer Abbaubarkeit um bis zu 80 bis 90% gemindert.
Keywords Biofilter, Abluftreinigung, MBA, TOC, VOC, Methan, Biofilters, biological waste gas purification, MBT, emission control, Methane.
| Copyright: | © Wasteconsult International | |
| Quelle: | MBT 2005 (November 2005) | |
| Seiten: | 15 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. Carsten Cuhls Dr. Joachim Clemens | |
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Folgen und Perspektiven für eine klimaschonende Nutzung kohlenstoffreicher Böden in der Küstenregion Niedersachsens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
Der Schutz von Mooren und somit kohlenstoffreicher Böden ist ein zentrales Element erfolgreicher Klimaschutzstrategien. Am Beispiel der Küstenregion Niedersachsens wird deutlich, welche sozioökonomischen Folgen eine Wiedervernässung ohne wirtschaftliche Nutzungsperspektiven nach sich ziehen kann. Eine transformative Moornutzung kann nur gelingen, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Rahmenbedingungen, soziale Akzeptanz und ökonomische Realitäten ineinandergreifen.
Die Revitalisierung von Mooren erfordert ein angepasstes Nährstoffmanagement
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Globale Herausforderungen wie der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt, die Eutrophierung von Gewässern und die zunehmenden Treibhausgasemissionen erfordern die Wiederherstellung der natürlichen Funktionen von Mooren. Bis jedoch langjährig entwässerte und intensiv genutzte Moore wieder einen naturnahen Zustand erreichen und ihre landschaftsökologischen Funktionen vollständig erfüllen, können Jahrzehnte vergehen. Ein wesentlicher Grund dafür sind die hohen Nährstoffüberschüsse im vererdeten Oberboden.
Paludikultur als Chance für Landwirtschaft, Bioökonomie und Klima
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Wirtschaftliche Perspektiven sind notwendig, um die Landwirtschaft für die Umstellung von entwässerter Moorboden-Bewirtschaftung auf nasse Moornutzung zu gewinnen. Paludikultur-Rohstoffe bieten großes Potenzial für Klima und Bioökonomie. Erste marktfähige Anwendungen zeigen, dass sich etwas bewegt.
Die Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen „Moorschonende Stauhaltung“ und „Anbau von Paludikulturen“ in Mecklenburg-Vorpommern
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Die Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen „Moorschonende Stauhaltung“ und „Anbau von Paludikulturen“ in Mecklenburg-Vorpommern
Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern strebt bis 2040 Klimaneutralität an. Die Entwässerung der Moore verursacht knapp 30 % der landesweiten Treibhausgasemissionen – hier ist dringender Handlungsbedarf. Seit 2023 fördern AUKM-Programme die Anhebung von Wasserständen in landwirtschaftlich genutzten Mooren. Es zeigen sich viele Fortschritte, die aber weiterhin auf Genehmigungs-, Finanzierungs- und Koordinationshürden stoßen.
Kompensation von Treibhausgasemissionen durch die öffentliche Hand auf dem Weg zur Klimaneutralität der Bundes- und Landesverwaltungen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2025)
Sowohl der Bund als auch eine Reihe von Ländern nutzen die Kompensationsmöglichkeiten des regulierten und des nicht regulierten Kohlenstoffmarktes, um das jeweilige Klima-, Treibhausgas-, Netto- Treibhausgas- oder CO2-Neutralitätsziel (im Folgenden: Neutralitätsziel) ihrer Verwaltung zu erreichen. Gleichwohl bezieht sich die Diskussion über die Kompensation von Treibhausgasemissionen bislang überwiegend auf die Unternehmen und den nicht regulierten Markt.
