Abwasserfreies Sandaufbereitungsverfahren bei der Aufbereitung von Sanden aus der Kompostaufbereitung am Beispiel der MBA Neumünster

Um den Anteil der mineralischen Fraktion aus dem mechanisch-biologisch vorbehandelten Restabfall separieren zu können, ist die nassmechanische Aufbereitung in das Stoffstromkonzept der MBA Neumünster integriert worden. Hierbei wird in einem ersten Schritt die aus der Feinaufbereitung separierte Organikfraktion mit vorgesiebtem Wasser gemischt und dann dem Sandaufbereitungsverfahren, bestehend aus Sandwäsche und Siebanlage, zugeführt.

Neben der Schließung dieses ersten internen Wasserkreislaufes geht ein Teilstrom in die Wasseraufbereitung. Hier wird das Abwasser unter Zugabe von Chemikalien über einen Flockulator in ein Sedimentbecken geleitet. Der saubere Überstand geht im freien Auslauf in eine Flotation und von dort in einen Frischwasserspeicher. Mit diesem Wasser werden alle Aggregate des Verfahrens mit Wasser versorgt. Der sedimentierte Schlamm, sowie Sediment aus der Flotation gehen nach Zwischenspeicherung in einer Schlammvorlage auf eine Schneckenpresse. Das komplette Verfahren ist somit abwasserfrei. Je nach Aufkonzentration muß unter Umständen das Kreislaufwasser ausgetauscht werden. Optional kann die Anlage für die Direktaufgabe von Straßenkehricht erweitert werden.
Keywords Abfallbehandlung, nassmechanische Aufbereitung, Sandaufbereitung, Straßenkehricht, Abwasseraufbereitung



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: MBT 2005 (November 2005)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Oliver Haub

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