Es ist zu erkennen, dass eine Nachsorge erforderlich ist. Dies geschieht durch eigenverantwortliches Handeln oder durch gesetzliche Verpflichtung. Grundlage für beides ist die Anwendung des Verursacherprinzips.
Es gilt der Grundsatz, dass derjenige die Belastungen tragen soll, für deren Entstehung er verantwortlich ist. Nicht nur derjenige ist als Verursacher anzusehen, bei dem am Ende eines Produktionsprozesses die Belastung offensichtlich wird. Verursacher ist auch der, welcher durch Veranlassung oder Anwendung eines bestimmten Prozesses die Grundlage für die spätere Belastungen legt. Als Belastung ist in diesem Beitrag eine Umweltbelastung gemeint, die sich aus dem Abfallgeschehen ergibt und durch den Betrieb einer Deponie entsteht. Für den Produktionsprozess ist der Anlagenbetreiber und als Veranlasser sind alle Abfallerzeuger verantwortlich. Belastungen können durch eine Risikobetrachtung erkannt und bewertet werden. Es gibt die Möglichkeit, die Belastung zu vermeiden oder deren Folgen zu tragen. Damit sind wir bei den Kosten und deren Berechnung.
| Copyright: | © Universität Stuttgart - ISWA | |
| Quelle: | Zeitgemäße Deponietechnik 2006 (März 2006) | |
| Seiten: | 13 | |
| Autor: | Prof. Horst J. Puscher | |
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Zur Rechtsprechung des EuGH im Umweltrecht im Jahr 2023
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2024)
Die in der diesjährigen Übersicht über die umweltrechtliche Rechtsprechung des EuGH berücksichtigten Urteile aus dem Jahr 2023 betreffen folgende Themata: Rechtsschutz (II.), Zugang zu Umweltinformationen (III.), Umweltverträglichkeitsprüfung (IV.), Industrieemissionen und Luftreinhaltung (V.), Klimaschutz (VI.), Gefahrstoffrecht (VII.), Abfallrecht (VIII.) und Naturschutzrecht (IX.).
Environmental-economic impact assessment of business models in the Austrian waste economy
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The dynamic macroeconomic one-region and multi-sector model WIFO.DYNK (dynamic new-Keynesian) was adapted to model the employment and value-added impacts of the Austrian waste economy in this respect. It is based on the most recent input-output tables of Statistics Austria.
Finanzierung von ökologischen Maß-nahmen an Gewässern durch Ökopunkte
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Die Gründe für den schlechten ökologischen Zustand unserer Gewässer in Europa sind vielschichtig und durch die direkte oder indirekte anthropogene Nutzung verursacht. Um den ökologischen Zustand unserer Gewässer zu verbessern, schaffte die EU im Jahr 2000 mit der Wasserrahmenrichtlinie für alle Mitgliedstaaten einen verbindlichen Rechtsrahmen. Die Wasserkraftnutzer tragen hier einen wesentlichen Beitrag vor allem bei der Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Gewässer. Der fortschreitende Klimawandel fordert größere Anstrengungen für ein emissionsarmes Wirtschaften, in dem die Wasserkraft einen wichtigen Beitrag leisten kann. Dies erfordert eine gleichrangige Gewichtung von ökologischen und ökonomischen Argumenten bei der Schaffung eines guten ökologischen Zustands der Gewässer. Mit Hilfe der Ökokonto-Verordnung in Baden-Württemberg i. V. m. § 16 BNatSchG wird die Finanzierung von freiwilligen Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung durch Ökopunkte unterstützt. Die Nutzung von Ökopunkten bietet nun den Wasserkraftbetreibern die Möglichkeit, gleichzeitig sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Gewässer zu berücksichtigen.
Wenn Kommunen planen: Schutz der Umwelt vor den oder durch die Gemeinden?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2019)
According to the Hessian constitution, the natural living conditions enjoy the protection of the state and the municipalities. What does this mean in practice? What have municipalities done in the past to protect the natural living conditions in their respective territories?
State Liability System in Japan and Development of Case Law in Environmental Matters
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2019)
In Japan haben Rechtsstreitigkeiten im Bereich der Staatshaftung eine wichtige Rolle für wirksamen Rechtsschutz und Rechtsdurchsetzung im Bereich des Umweltrechts gespielt.
