Die Vermarktung von Bioerdgas

1. EnBW und das Geschäftsfeld Bioerdgas
2. Vertriebsmöglichkeiten für Bioerdgas
3. Veränderte Rahmenbedingungen mit der EEG-Novelle
4. Zukünftige Fokussierung von Reststoffgas im EnBW Konzern

EnBW Geschäftsmodell Bioerdgas
› Übernahme von Roh-Biogas aus BGA
› Aufbereitung auf Erdgasqualität durch EnBW-> 6 konzerneigene Anlagen
› Einspeisung in das Erdgasnetz und Vermarktung

Kooperationspartner
› Landwirt/ Erzeugergemeinschaft oder Reststoffverwerterist Eigentümer und Betreiber der Biogasanlage

Aktuelle Projekte mit Fokus auf Reststoffgas
› Reststoffanlage in Geislingen ab Oktober 2014
› BGAA in Weikersheim ab Q1 2015
› Verbundforschungsvorhaben EtaMax in STU-Gaisburg
› Projektpläne mit kommunalen Partnern im Bereich Reststoffgas



Copyright: © Universität Stuttgart - ISWA
Quelle: BioabfallForum 2014 (Oktober 2014)
Seiten: 9
Preis inkl. MwSt.: € 4,50
Autor: Volkmar Langefeld

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Kombinierte Wärmelieferung aus einer Biogasanlage und einem Biomasseheizwerk
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Es ist bekannt, dass zahlreiche bestehende Biogasanlagen (BGA) über kein oder ein nur unzureichendes Wärmenetz verfügen. Nach einer Befragung des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ), die im Rahmen des EEG Monitoring Berichtes –„DBFZ Report Nr. 12 vom März 2012“- bei Anlagenbetreibern durchgeführt wurde, beziehen rund 80 % aller bundesdeutschen Biogasanlagen den KWK – Bonus für einen Teil ihres erzeugten Stroms. Vorsichtige Schätzungen des DBFZ nennen eine Ø 45 %-ige externe Wärmenutzung nach Abzug der Eigen-wärmebedarfsmengen in Fermentern, Nachgärbehältern und evtl. Hygienisierungsstufen. Etwa die Hälfte der Anlagenbetreiber, so der Monitoring Report, nutzen zwischen 20 % und 70 % der nach Eigennutzung verfügbaren Wärme.

Überschusswärmenutzung aus Bioabfallvergärungsanlagen – Erfahrungen aus Praxisbeispielen
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Insgesamt hat die getrennte Erfassung von Bio- und Grünabfällen in Deutschland bereits ein hohes Niveau erreicht, wobei die Biomasse bislang überwiegend rein stofflich genutzt wurde. In jüngster Zeit erlangt die Vergärung zur Behandlung von Bio- und Grünabfällen in Deutschland eine größere Bedeutung. Um die im Biogas enthaltene Energie effizient zu nutzen, ist neben der Strom- auch eine Wärmenutzung von Bedeutung. Diese ist an den Standorten der Anlagen oftmals nicht in ausreichendem Umfang gegeben, so dass die Art der Biogasnutzung auch unter Berücksichtigung innovativer Wärmenutzungskonzepte standortspezifisch betrachtet werden muss. An Praxisbeispielen werden derzeit realisierte Möglichkeiten der Biogas- und Überschusswärmenutzung dargestellt.

Erweitertes Auswerteverfahren für Biogas-Batch- Versuche zur quantifizierbaren Darstellung zeitlicher Verläufe
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