Wie können Setzungen an Deponien sicher gemessen werden?

Mit der Entwicklung der Deponietechnik von der „Müllkippe“ in einer alten iesgrube bis zu einem anspruchsvollen Großbauwerk haben sich auch die Anforderungen in die notwendige messtechnische Überwachung gesteigert. Die modernen Deponiebauwerke mit ihren teilweise sehr komplexen und mit dem jeweiligen Stand der Technik gewachsene Aufbau sowie den inzwischen großen Ablagerungsmengen erfordern den Einsatz qualifizierter und angepasster Baumesstechnik. Das besondere an diesen großen Deponien ist, dass sie einen großen und schwer steuerbaren „Bioreaktor“ darstellen. Nur mit einem umfassenden und aussagekräftigen Messprogramm können die umwelt- und klimarelevanten Risiken, die mit solchen Großbauwerken verbunden sind, sicher über sehr lange Zeiträume von der Betriebs- über die Stilllegungs- und der Nachsorgephase kontrolliert und überwacht werden.

1. Einleitung
2. Verformungen an Deponien
3. Messverfahren
4. Beispiele für Setzungsmessungen an Deponien und weiterführende Auswertung der ermittelten Daten
5. Ausblick
6. Literatur



Copyright: © Universität Stuttgart - ISWA
Quelle: Zeitgemäße Deponietechnik 2008 (März 2008)
Seiten: 16
Preis inkl. MwSt.: € 8,00
Autor: Dipl.-Phys. Kurt Lhotzky

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