Am 13. Februar 2007 hat das Europäische Parlament die Novelle zur Abfallrahmenrichtlinie beraten und dabei postuliert, dass die Gesellschaft in den Mitgliedsländern zukünftig eine „Recycling Gesellschaft“ sein soll. Das bedeutet, dass künftig Abfall nicht mehr beseitigt werden soll, sondern dass differenzierte Stoffströme in einer Kreislaufwirtschaft organisiert werden sollen.
Die Gesetzgebung, auch „acquis communautaire“ genannt, der EU ist auf dem Gebiet der Abfall- und Kreislaufwirtschaft sehr umfangreich und vielfältig, in machen Teilgebieten auch sehr speziell. Dieses Regelwerk, das erst durch nationales Recht vollzogen werden kann, wird aber nur dann von der Bevölkerung akzeptiert und befolgt, wenn dessen Plausibilität vermittelt werden kann. Dazu ist professionelle PR Arbeit notwendig, die keine kurzatmige Waschmittelwerbung sein darf. Nach den Kampagnen mit besonderen Gags muss eine langfristige Strategie greifen, die relevante abfallwirtschaftlich Botschaften vermittelt und die auch materielle Komponenten einbaut, damit der Bürger seinen persönlichen „Vorteil“ erkennt und „bei der Sache bleibt“. Die Vielfalt von möglichen Aktionen werden beispielhaft durch in Rumänien gewonnene Erfahrungen dargestellt.
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| Quelle: | TAKAG 2008 - İZMİR (November 2008) | |
| Seiten: | 6 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Frank Schweizer | |
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Vom Abfall zum Produkt – Was geht und was geht (noch immer) nicht?
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Die Kreislaufwirtschaft stellt das Abfallrecht ständig vor neue Herausforderungen. Wiewohl es aus technischer Sicht zweifellos möglich ist, Abfall so zu behandeln, dass am Ende wieder ein Produkt steht, hinkt die rechtliche Entwicklung dem – wie so oft – hinterher.
Herausforderungen der europäischen Kreislaufwirtschaft
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Die europäische Kreislaufwirtschaft steht an einem Wendepunkt. Um die ehrgeizigen Ziele des Green Deals umzusetzen, wird ein "Weiter so“ nicht ausreichen, wenn damit nur die Fortsetzung der bisherigen Recyclingbemühungen gemeint sind.
Packaging recycling in EU member states – requirements from the circular economy package
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
The EU has established concrete recycling targets for packaging waste for 2025 and 2030. Furthermore, the methodology for calculating the corresponding recycling rates has been amended. The new and stricter calculation methodology will potentially lead to decreases of the current rates. This will be particularly the case for plastic packaging, where denkstatt calculated a gap far above 10 % compared to smaller decreases (> 2 %) to be expected for glass or steel packaging.
Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?
Position der kommunalen Abfallwirtschaft zur Diskussion um ein Wertstoffgesetz
© Universität Stuttgart - ISWA (9/2014)
Die mögliche Weiterentwicklung der Verpackungsverordnung zu einem Wertstoffgesetz bestimmt nach wie vor die abfallpolitische Diskussion, nachdem in der letzten Legislaturperiode eine entsprechende Verabredung
der damaligen Koalitionsfraktionen mangels politischer Konsensbildung der maßgeblichen entsorgungswirtschaftlichen Akteure nicht umgesetzt werden
konnte. Nun soll in dieser Legislaturperiode ein neuer Versuch unternommen werden, die rechtlichen Voraussetzungen für die gemeinsame Erfassung von Verpackungsabfällen und stoffgleichen Nichtverpackungsabfällen
zu schaffen, für den Herbst 2014 hat das Bundesumweltministerium die Vorlage eines entsprechenden Gesetzesentwurfs angekündigt.
