Wasserkraftanteil an der elektrischen Stromerzeugung in Deutschland 2003

In der Bundesrepublik Deutschland nimmt die Diskussion über die Umstrukturierung der elektrischen Stromerzeugung unter dem momentan beschlossenen schrittweisen Verzicht auf Kernenergie, die mit rund einem Drittel zur Energieversorgung beiträgt, zum Teil breiten Raum ein und lässt regenerative Energien vermehrt in den Vordergrund treten. Hierbei nimmt die Wasserkraft als zuverlässige Erzeugungsquelle nach wie vor einen bedeutenden Rang ein, wobei zweifelsohne wasser- und energiewirtschaftliche, ökonomische und ökologische Randbedingungen zu beachten sind. Der vorliegende Beitrag vermittelt nach einer Erstveröffentlichung 1999 die jüngsten Daten der Wasserkraftnutzung im Gesamtbild der deutschen Stromversorgung. Die Statistik ist auf die Bundesländer und auf die verschiedenen Kraftwerkstypen ausgerichtet. Ferner trifft sie Aussagen über die zu erwartende Entwicklung.

Seit Anfang der 70er-Jahre stehen Energiefragen nach den drastischen Ölpreissteigerungen permanent im Zentrum des öffentlichen Interesses. So befassten sich die Debatten vor allem mit den bekannten Themen einer einseitig abhängigen Energieversorgung, der Nutzung der Kernenergie und schließlich den Schlussfolgerungen aus den Erkenntnissen im Bereich der Klimaforschung. Diese Entwicklung führte dazu, dass der stufenweise Ersatz der thermischen einschließlich der nuklearen Stromerzeugung durch andere Formen und durch Energiesparmaßnahmen intensiv erörtert wird und erste, stark politisch motivierte Entscheidungen getroffen wurden.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: WasserWirtschaft 10/2004 (November 2005)
Seiten: 13
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Prof. Dr.-Ing. Stephan Heimerl
Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Giesecke

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Der spannende Geothermiemarkt Türkei
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Einer der momentan interessantesten Geothermiemärkte ist die Türkei, die aufgrund ihrer besonderen geologischen Lage ein enormes geothermisches Potenzial aufweist. Mit einem Wachstum von mehr als 500 MW installierter elektrischer Leistung in den letzten sechs Jahren, davon 100 MW allein in 2015, zeigt die geothermische Entwicklung des Landes eine hohe Dynamik. Auch in der geothermischen Wärmenutzung befindet sich die Türkei mit zahlreichen Fernwärmenetz-Projekten und anderen industriellen Anwendungen in einer Vorreiterrolle. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Sowohl Investitionen wie auch geothermische Ressourcen sind noch nicht ausgeschöpft und viele weitere Anlagen befinden sich im Bau.

Tiefspeicherdimensionierung unterirdischer Pumpspeicherwerke – Numerische Modellierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Pumpspeicherwerke stellen eine großmaßstäbliche Möglichkeit der Energiespeicherung dar. Durch neuartige Konzepte sollen topographieunabhängige Bauweisen ermöglicht werden. Eines dieser Konzepte sieht eine Anordnung von unterirdischen Speichereinheiten als Unterbecken vor. Hierfür wurde an der RWTH Aachen ein numerisches 3-D-Modell zur hydrodynamischen Optimierung entwickelt und anhand verfügbarer experimenteller Untersuchungen kalibriert. Inhalt dieser Arbeit ist der Aufbau des numerischen Modells sowie die Simulation und Validierung eines Füllprozesses.

Das Wasserkraftpotenzial in Deutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2010)
Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, 2030 einen Deckungsanteil der erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch von 45 % zu erreichen. Derzeit stellen sie insgesamt einen Anteil von etwa 14 % bereit, die Wasserkraft hat daran einen Anteil von etwa 25 %. Im Auftrag des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) wurde auf der Grundlage einer für ganz Deutschland einheitlichen Methode mit Hilfe des Linienpotenzials das zusätzlich ausbaubare Wasserkraftpotenzial als Ausgangsbasis für eine deutsche Ausbaustrategie ermittelt.

Einfluss der Klimaveränderung auf die Wasserkraftnutzung in Deutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2010)
Im Teilprojekt „Klima und Wasserkraft“ des BMU-Projektes „Wasserkraftpotenzial in Deutschland“ sowie in der Studie für das Umweltbundesamt „Effiziente Maßnahmen und Kriterien zur Verbesserung des ökologischen Zustands an Wasserkraftanlagen“ wurde die Entwicklung der Energiegewinnung aus Wasserkraft durch die zu erwartenden Klimaveränderungen untersucht. Im Vordergrund stand die Fragestellung, ob die Energieausbeute aus der Wasserkraft zu- oder abnimmt und inwieweit die Energieerzeugung an deutschen Gewässern in Zukunft verlässlich, planbar und ausfallsicher sein wird. Untersucht wurden v. a. Laufwasserkraftwerke in den südlichen Bundesländern.

Die Gegendruck-Peltonturbine als Lösung für die Energieproduktion in Trinkwassersystemen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2010)
Im Trinkwasser schlummert Ökostrom. Bisher wurden zu dessen energetischer Nutzung klassische Peltonturbinen oder kostengünstigere rückwärtslaufende Standardpumpen (PAT) eingesetzt. Beide Technologien weisen Nachteile bzw. Einschränkungen hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten auf, was eine optimale Umsetzung der vorhandenen Potenziale oftmals nicht gänzlich ermöglicht. Die neue Gegendruck-Peltonturbine vereint die Vorteile der beiden Technologien und ist dadurch in vielen Fällen die „effizienteste Lösung“.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...