Alternative Erfassungssysteme - Versuche zur technischen Umsetzung

Der Stand der Technik in der Sortierung von Verpackungsgemischen bietet heute eine Vielzahl von Optionen einer effizienten Rückführung von Abfallkomponenten in den Wirtschaftskreislauf. Vorliegender Beitrag liefert eine aktuelle Statusbestimmung. Ausdrücklich ist hierbei hervorzuheben, dass moderne Aufbereitungstechnologien der Abfalltrennung auf physikalisch-chemischen Eigenschaftsunterschieden von Abfallkomponenten beruhen und somit das Kriterium „Verpackung“ faktisch kein Trennmerkmal ist. Auch wenn im Weiteren von Verpackungssortierung die Rede ist, so schließt dies immer, wie in der Praxis der LVPSortierung, stoffidentische Nichtverpackungen ein.

Im gesetzten Rahmen sollen 2 Varianten erörtert werden. Zunächst erfolgt eine knappe Darstellung des aktuellen Möglichkeiten und der Praxis der Sortierung getrennt gesammelter Wertstoffe (LVP), da hiermit der Stand der Technik in Bezug auf Trennsysteme und Prozessführung definiert ist. Unter den denkbaren und zurzeit diskutierten Varianten zu einer Vereinfachung der Erfassungslogistik ist sicherlich die Alternative Gelb in Grau (Farben in alphabetischer Reihenfolge, im Weiteren GiG) die nicht nur technisch komplexeste Alternative. In der politischen Diskussion wird diese denkbare Variante bereits vereinzelt als gesicherte proklamiert. Stand der Erkenntnisse und offene Fragen sollen daher auch hierfür vertieft werden.



Copyright: © IWARU, FH Münster
Quelle: 9. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (2005) (Mai 2005)
Seiten: 9
Preis inkl. MwSt.: € 4,50
Autor: Dr. Joachim Christiani

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Von der Verpackungsverordnung zum Wertstoffgesetz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2012)
Totgesagte leben länger. Das gilt auch für die Verpackungsverordnung. Bis heute ist praktisch kein Regelungsbereich inhaltlich unumstritten. Gelber Sack, gelbe Tonne oder Grüner Punkt waren zu keiner Zeit „common sense“ und schon manches Mal wurde im Angesicht von tatsächlich oder vermeintlich zur Verfügung stehenden Alternativen schon mal das Totenglöckchen angeläutet. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur an die Einführung des Trockenstabilatverfahrens im Lahn-Dill-Kreis oder die zahlreichen Versuche zur Nachsortierung gemischten Hausmülls.

Municipal Solid Waste sorting and treatment in Romania: strategies of energy recovery from two pilot case studies
© Wasteconsult International (5/2011)
In the past decade, one of the main topics analyzed in the waste management area is how to dispose of the large quantities of municipal solid waste (MSW).

Sortiertechnologien in der Abfallwirtschaft
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (3/2010)
Ein umfassendes Programm von Sortiertechnologien ermöglicht eine Optimierung der Aufbereitung

Ein Fass ohne Boden - REACH und die Recyclingwirtschaft
© Deutscher Fachverlag (DFV) (7/2008)
Die europäische Chemikalienverordnung REACH trat am 1. Juni 2007 in Kraft. Sie löst bestehende chemikalienrechtliche Regelungen ab und soll das Chemikalienrecht europaweit vereinfachen und konzentrieren. Am 1. Juni 2008 hat die Vorregistrierungsphase für REACH begonnen. Welche Konsequenzen ergeben sich für die Recyclingwirtschaft?

Gute Entwicklungschancen
© Rhombos Verlag (1/2008)
Die deutsche Entsorgungswirtschaft verfügt über ein großes Potential für Umwelttechnik und Arbeitsplätze

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...