Ersatzbrennstoffgefeuerte Wirbelschichtfeuerung für die industrielle Energieversorgung

Ein mit Sekundärbrennstoffen befeuertes Kraftwerk ist eine Anlage, die als Regelbrennstoff Sekundärbrennstoffe verwendet und nur in der Anfahrphase und bei Unterbrechung der Sekundärbrennstoffzufuhr auf fossile Brennstoffe zurückgreifen. D. h., diese Kraftwerke müssen die Vorgaben der 17. BImSchV sicher einhalten. Des Weiteren betrachten wir in diesem Beitrag Sekundärbrennstoff-Kraftwerke in thermischen Leistungsgrößen zwischen > 50 bis < 220 MW, die in der Lage sind, mehr als 7.800 h/a unter Volllast zu fahren.

Sekundärbrennstoffe für den Einsatz in den von uns betrachteten Kraftwerken sind abfallstämmig und bestehen zum überwiegenden Teil aus heizwertreichen Fraktionen aus mechanisch und/oder biologischen Abfallbehandlungsanlagen. Sekundärbrennstoffe werden im Sprachgebrauch auch als Ersatzbrennstoffe bezeichnet. Bei den von uns betrachteten Kraftwerken ist eine Aufbereitungstiefe notwendig, die über einer Absiebung der heizwertreichen Fraktion aus Abfällen und anschließender Fe-Abscheidung liegt.



Copyright: © IWARU, FH Münster
Quelle: 9. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (2005) (Mai 2005)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 2,50
Autor: Prof. Jürgen I. Schönherr

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