Vergleich von Konzepten für die biologische Stufe von MBA

Nach aktuellem Planungs- und Realisierungsstand werden Ende 2005 / Anfang 2006 in 51 MBA-, MBS- und MPS-Anlagen Behandlungskapazitäten in für ca. 5,6 Mio Mg/a Siedlungsabfall zur Verfügung stehen.

Darin nicht enhalten sind 17 Anlagen, die nur über eine mechanische Aufbereitung verfügen und eine Kapazität von ca. 1,6 Mio Mg/a aufweisen. Darüber hinaus werden eine Vielzahl von mechanischen Aufbereitungsanlagen von privaten Entsorgern realisiert oder schon betrieben, die zur Erzeugung von Ersatzbrennstoffen / Sekundärbrennstoffen aus Gewerbeabfällen, produktionsspezifischen Abfällen etc. dienen. Ohne letztgenannte Anlagen werden Ende 2005 näherungsweise insgesamt Behandlungskapazitäten in MBA-, MBS-, MPS- und MA-Anlagen in der Größenordnung von deutlich über 7 Mio Mg/a zur Verfügung stehen.



Copyright: © IWARU, FH Münster
Quelle: 9. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (2005) (Mai 2005)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 5,00
Autor: Dr.-Ing. Ketel Ketelsen
Dipl.-Ing. Elisabeth Fehre
Dr. rer. nat. Karsten Kanning

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

MBA Neumünster eine BIODEGMA-Stoffstromanlage
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2004)
Präsentation der Betriebsparameter und des konzeptionellen Aufbaus der Anlage

Energetische Verwertung heizwertreicher Fraktionen aus gemischten Siedlungsabfällen - Konzeptionen und Kosten
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (6/2002)
Als Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Restabfallbehandlungskonzeption wurden im Auftrag der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) verschiedene Varianten der Vorbehandlung untersucht, die in einen umfassenden Konzeptvergleich einflossen. Eine dieser Varianten ist die Herstellung von Brennstoffen aus Abfall, die über zwei Grund-Verfahren erfolgen kann: • mechanisch-biologische Abfallbehandlung (MBA), bei der aus der Absiebung des Roh-Abfalls eine heizwertreiche Fraktion als Siebüberlauf gewonnen werden kann; • mechanisch-biologische Stabilisierung (MBS), bei der der Abfall zunächst biologisch getrocknet und nachfolgend zu einem heizwertreichen, sogenannten Trockenstabilat aufgearbeitet wird.

Gute Entwicklungschancen
© Rhombos Verlag (1/2008)
Die deutsche Entsorgungswirtschaft verfügt über ein großes Potential für Umwelttechnik und Arbeitsplätze

Entsorgung nicht verwertbarer Outputströme der MBA in die MVA
© IWARU, FH Münster (5/2005)
In wenigen Monaten beginnt ein neues Zeitalter in der Abfallwirtschaft. Die Diskussion wird beherrscht durch die Frage - reichen die Entsorgungskapazitäten? Aber auch andere Aspekte werden an Bedeutung gewinnen. Die LAGA [1] hat ermittelt, dass in 2005 eine gesicherte Behandlungskapazität bei MVA´n und MBA´n i.H.v. 22,6 Mio. t zur Verfügung stehen. Dies würde ausreichen, um Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle zur Beseitigung i.H.v. 20,4 Mio. t zumindest rein rechnerisch aufzunehmen. Berücksichtigt man hingegen auch die Abfälle aus anderen Abfallbehandlungsanlagen (Sortier- und Aufbereitungsanlagen, Kompostwerke), nicht mehr ablagerungsfähige produktionsspezifische Abfälle und das weite Feld der Ersatzbrennstoffe, können an der Entsorgungssicherheit Zweifel aufkommen.

Erfahrungen mit dem ZAK-Verfahren
© IWARU, FH Münster (5/2005)
Vom Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg (ZAK) wurde mit einer Investitionsförderung durch das Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg zwischen dem 01.01.2001 (Inbetriebnahmephase der Anlage ab dem 13.12.2000) und dem 20.12.2003 auf der Deponie Kahlenberg eine Demonstrationsanlage zur mechanischbiologischen Abfallaufbereitung (MBA) von Restabfällen nach dem vom ZAK entwickelten ZAK-Verfahren betrieben.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...