Qualitätssichernde Maßnahmen und deren Auswirkungen auf die Stadtsauberkeit

Ein sauberes Stadtbild hat in Hamburg – wie in vielen anderen Städten auch - einen hohen Stellenwert. Ein sauberes und gepflegtes Erscheinungsbild ist eine wichtige Voraussetzung, um eine Stadt sowohl für die Bürgerinnen und Bürger lebenswert als auch für die Besucherinnen und Besucher attraktiv zu halten. Es verbessert die Lebensqualität und fördert gleichzeitig den jeweiligen Wirtschafts- und Tourismusstandort.

Die kommunale Stadtreinigung ist heute trotz stetig steigender Anforderungen grundsätzlich gut aufgestellt. Die Arbeitsprozesse wurden und werden laufend optimiert, die Arbeitsleistung ist dabei deutlich gestiegen. Teamarbeit und Maschinenunterstützung sind heute ebenso selbstverständlich wie flexible Arbeitszeiten durch erweiterte Schicht- und Wochenendarbeit. Ein modernes Beschwerdemanagement und ein Qualitätssicherungssystem sind heute in den meisten Großstädten unersetzbar geworden. Der daraus folgende Kommunikationsprozess im Betrieb trägt zur kontinuierlichen Verbesserung bei. Ein weiterer Ansatz zur Verbesserung der Sauberkeit ist die Kooperation zwischen Reinigungsverpflichteten des öffentlichen Raumes und die Koordination betrieblicher Einsätze. Quartiersreinigung und andere zuständigkeitsübergreifende Reinigungsmaßnahmen können den Reinigungserfolg sichern und die Nachhaltigkeit der Leistung verstärken.
Heute stellen sich in den Stadtreinigungsbetrieben immer häufiger zwei Fragen:
1. Wie kann der immer größer werdende Aufwand künftig noch finanziert werden?
2. Was ist der Gesellschaft Sauberkeit noch wert?



Copyright: © IWARU, FH Münster
Quelle: 13. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (Februar 2013)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dipl.-Verwaltungswirt Günther Rademacher
Frederik Töner

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Reporting of food waste in the EU – Results of current estimates in Germany
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
In February 2019, the German Federal Cabinet adopted the 'National Strategy for Reducing Food Waste', setting a framework for the future direction of this initiative. Among other things, it stipulated that an inter-ministerial "Indicator 12.3 Working Group" should prepare the data bases and methods for nationwide balancing of food waste generation (baseline). Based on existing 2015 data, this status quo analysis will be used as a starting point to agree on milestones for the respective sectors.

Circular by Design (CbD) - Ressourcenwende über nachhaltiges Produktdesign am Fallbeispiel Kühl-/Gefriergeräte
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Um zukünftig eine stabile Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Rohstoffen sicherzustellen, bedarf es dringend eines Umdenkens in der Rohstoffnutzung und beim lebenszyklusweiten Stoffstrommanagement. Im Jahr 2010 wurden beispielsweise nur 14 Prozent der in Deutschland eingesetzten Rohstoffe aus Schrott gewonnen, bei Recyclingkosten von über 50 Milliarden Euro. Für Metalle wie Aluminium, Stahl oder Kupfer, die sich in vielen Konsumgütern befinden, lag der Anteil an Sekundärrohstoffen bei der Gesamtproduktion in Deutschland im Jahr 2016 gerade einmal bei 40 Prozent (Europäische Kommission, 2016). Eine wesentliche Ursache dafür ist, dass bei der Herstellung bzw. Neukreation von Produkten (Produktdesign) die Kreislauf- und Recyclingfähigkeit am Lebenszyklusende (EoL) bisher kaum mitgedacht wird. Hier setzt das Projekt „Circular by Design“ an, um an einem konkreten Haushaltsprodukt zu zeigen, welche Materialeffizienzpotenziale im Hinblick auf die Rückgewinnung der enthaltenen Rohstoffe, sowohl bezüglich des konstruktiven Produktdesigns als auch der Materialauswahl, vorhanden sind.

Littering - Einflussgrößen und Erfassungsmodelle
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (6/2011)
In der kommunal organisierten Straßenreinigung werden häufig die aus dem Littering stammenden Abfälle zusammen mit dem Kehricht und den Abfällen aus den öffentlichen Sammelbehältern abgefahren. Aufgrund der gemeinsamen Abfuhr kann der Anteil der gelitterten Abfälle nicht näher quantifiziert werden. Die grundsätzliche Tätigkeit des Entledigens von Abfällen auf Straßen oder in sonstigen öf-fentlichen Bereichen, obwohl in unmittelbarer Nähe kostenlose Entsorgungsmöglichkeiten (öffentliche oder sonstige Abfallbehälter) bereit stehen, wird gemeinhin als Littering bezeich-net. Dabei muss Littering differenziert von einer illegalen Abfallentsorgung betrachtet wer-den, da es sich hierbei um Abfälle handelt, die in unmittelbarer Nähe des Entstehungs- bzw. Verkaufsortes anfallen. An anderer Stelle werden gelitterte Abfälle auch als „Streumüll" bezeichnet.

Porentief ölfrei: Spezialmaschine reinigt Fahrbahnen von Ölrückständen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Wenn Öl oder Benzin ausläuft, beseitigt im allgemeinen die Feuerwehr mit Ölbindemittel und Kehrzeug die Verschmutzung und bannt dadurch zunächst die primäre Gefahr.

Effektiv gekehrt: Erste handgeführte Kehrmaschine mit großer Kehrbreite
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Haaga Kehrsysteme GmbH aus Kirchheim/Teck präsentiert ihre neue Handkehrmaschine vom Typ497, die erstmals eine Kehrbreite von 97 cm hat. Damit sind Flächenleistungen bis 3600 Quadratmetern pro Stunde, die bislang selbstfahrenden Kehrmaschinen vorbehalten waren, auf trockenen oder nassen Oberflächen möglich.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...