Wasserwirtschaftliche Aspekte der neuen Deponieverordnung

Die Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung - DepV) vom 24. Juli 2002 ist zum 1. August 2002 in Kraft getreten. Gemeinsam mit der Verordnung über die umweltverträgliche Ablagerung von Siedlungsabfällen (Abfallablagerungsverordnung - AbfAlV) vom 20. Februar 2001 dient sie der rechtlichen Umsetzung der Richtlinie 1999/31/EG des Rates vom 26. April 1999 über Abfalldeponien (europäische Deponierichtlinie) in Deutschland.

Die Deponieverordnung hat eine Reihe von Auswirkungen auch auf die wasserwirtschaftlichen und wasserrechtlichen Belange einer Abfallbeseitigungsanlage. Wie auch in anderen Bereichen, so hat auch hier die Regelsetzung durch die europäischen Gremien Auswirkungen auf die nationalen Vorschriften. Da der grundsätzliche Ansatz der EG-Regelungen vielfach nicht der bisherigen deutschen Rechtsystematik entspricht, ist die Umsetzung der Regelungen in Deutschland oft nicht ohne Komplikationen möglich. Dies zeigt sich auch im nachfolgenden Beitrag.
Der Beitrag befasst sich mit den wesentlichsten wasserwirtschaftlichen Aspekten, die durch die neue Deponieverordnung berührt werden.



Copyright: © LGA Bautechnik GmbH
Quelle: Deponieseminar 2003 (März 2003)
Seiten: 11
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Ludwig Gaßner

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