Die Rolle der Geologischen Barriere in Hinblick auf die EU-Deponie- Richtlinie

Seit dem 1. Mai 1999, mit Inkrafttreten des Amsterdamer Vertrages, ist der Grundsatz der nachhaltigen Entwicklung zu einer der grundlegenden Aufgaben der Europäischen Gemeinschaft erhoben worden. Ziel ist die Schaffung der Voraussetzungen für eine langfristig im Einklang mit den Umwelterfordernissen stehende wirtschaftliche Entwicklung. Im Rahmen von fünf aufeinander folgenden Umwelt-Aktionsprogrammen hat die Gemeinschaft nahezu 200 Rechtsakte verabschiedet. Dabei ging es im wesentlichen um die Eindämmung von Umweltschäden durch die Einführung von Mindestnormen, vor allem auf den Gebieten der Abfallentsorgung sowie Gewässer- und Luftreinhaltung.

Im Zuge dieser Entwicklung hat die EU mehr und mehr an Einfluss auf die nationale Umweltpolitik jedes Mitgliedstaates gewonnen. Denn die Gemeinschafts-Richtlinien und - Verordnungen müssen allesamt von den EU-Mitgliedsstaaten in ihre jeweiligen nationalen Gesetze eingearbeitet werden. Damit bestimmt Brüssel in erheblichem Umfang die politischen, wirtschaftlichen und technischen Trends und Themen, mit denen sich die europäische Umwelt-Branche auseinandersetzen muss.



Copyright: © LGA Bautechnik GmbH
Quelle: Deponieseminar 2003 (März 2003)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Prof. Dr. Hansjörg Oeltzschner

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