Qualifizierter Einbau einer Wasserhaushaltsschicht auf der Deponie Weiden-West und Folgen für die Bodenbeschaffenheit, Bewuchs und Durchwurzelung

Das Sachgebiet Gärtnerei im Bauhof/Gärtnerei beschäftigt sich seit 2005 in einem Pilotprojekt mit der Wiederbegrünung der bestehenden Bauschuttdeponie.

Neu war es in der Deponiegeschichte, auf einer Wasserhaushaltsschicht im lockersten Aufbauinklusive Oberbodenauftrag im Endstadium einen „Nachwald“ zu erstellen, der den geforderten Richtlinien des Bodeninstitutes (Dr. Finsterwalder) entsprechen sollte. Der zu erstellende Laubwald mit geringem Anteil von Nadelgehölzen sollte in möglichst kurzer Zeitgeschaffen werden und zusätzlich eine hohe Verdunstung erreichen.

Rechtliche Vorgaben des Wasserwirtschaftsamtes waren zu befolgen.

Neben der Zuhilfenahme von Fachlektüre war es notwendig, aufgrund der besonderen Maßnahmein Zusammenarbeit mit den Bodeninstitut Rupp und der städtischen Forstabteilung die richtige Vorgehensweise in der Durchgrünungsmaßnahme herauszufinden. Durch die Erstellung von Probesaatflächen und Probepflanzflächen ist zusätzlich im jeweils nachträglichen Wertungsverfahren die richtige Methode entwickelt und umgesetzt worden.

Im Folgenden legen wir fachlich federführend unsere Arbeitsschritte in detaillierter Form dar.



Copyright: © LGA Bautechnik GmbH
Quelle: 22. Nürnberger Deponieseminar 2011 (Mai 2011)
Seiten: 11
Preis inkl. MwSt.: € 5,00
Autor: Hans Gallersdörfer

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