Der Kuchen ist schon aufgeteilt - Der Altholzentsorgung droht ein Lieferengpass (Sonderteil Brennstoff Biomasse)

Es gibt nur noch wenige Reserven auf dem deutschen Altholz-Markt. Der Kuchen ist weitgehend aufgeteilt. Dennoch existiert so manche Biomasse-Nische, die es noch zu erschließen gilt. Für investitionsscheue Unternehmen bieten sich mit dem Contracting-Modell Perspektiven, von denen alle profitieren – auch die Umwelt.

27.05.2003 Ulrich Geilen ist ein eher nüchterner Mensch. Reihenhausbesitzer und mit gut 100 Nachbarn Anteilseigner an einem konventionell mit Öl befeuerten Heizwerk in Gaiberg, unweit von Heidelberg. Eigentlich müsste der tägliche Weg zur Arbeit ihm Magenverstimmungen bereiten, ist er doch andererseits Prokurist und Leiter des Bereichs Projektmanagement bei einm der größten Energie-Contractoren der Region, der SEC...

Unternehmen, Behörden + Verbände: SEC GmbH, Harpen Energie Contracting, RWE Solutions AG, MVV Energie AG, Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
Autorenhinweis: Martin Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Mai 2003 (Mai 2003)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Martin Boeckh

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Stand und Perspektiven thermischer Verfahren
© OTH Amberg-Weiden (7/2005)
Die energetische Nutzung von Biomasse ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt nationaler und internationaler Fördermaßnahmen. Biomasse gilt als regenerativer, CO2-freier Energieträger. Zwar beträgt das technische Potenzial der Nutzung dieses Energieträgers nur etwa 8-10% des Primärenergieeinsatzes in der BRD und in Europa, Biomasse eignet sich aber im Besonderen für die Substitution von fossilen Festbrennstoffen, wie Stein- und Braunkohle, und kann daher wesentlich zur Minderung von CO2-Emissionen beitragen.

Entsorgung nicht verwertbarer Outputströme der MBA in die MVA
© IWARU, FH Münster (5/2005)
In wenigen Monaten beginnt ein neues Zeitalter in der Abfallwirtschaft. Die Diskussion wird beherrscht durch die Frage - reichen die Entsorgungskapazitäten? Aber auch andere Aspekte werden an Bedeutung gewinnen. Die LAGA [1] hat ermittelt, dass in 2005 eine gesicherte Behandlungskapazität bei MVA´n und MBA´n i.H.v. 22,6 Mio. t zur Verfügung stehen. Dies würde ausreichen, um Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle zur Beseitigung i.H.v. 20,4 Mio. t zumindest rein rechnerisch aufzunehmen. Berücksichtigt man hingegen auch die Abfälle aus anderen Abfallbehandlungsanlagen (Sortier- und Aufbereitungsanlagen, Kompostwerke), nicht mehr ablagerungsfähige produktionsspezifische Abfälle und das weite Feld der Ersatzbrennstoffe, können an der Entsorgungssicherheit Zweifel aufkommen.

Energetische Biomassenutzung –Einsatzmengen, Technologie und Kosten – am Beispiel Biomassekraftwerk Lünen
© IWARU, FH Münster (5/2005)
Das Biomassekraftwerk Lünen wird zur Zeit als Gemeinschaftsprojekt von STEAG und REMONDIS errichtet. Die Gesellschaftsanteile sind mehrheitlich bei SEC d.i. STEAG Energie Contracting GmbH, zu 100 % zum STEAG-Konzern gehörend, und bei der REMONDIS GmbH & Co, Region West, zu 100 % ein Unternehmen der REMONDIS AG & Co KG. Das Biomassekraftwerk wird im östlichen Teil des Lippewerkes in unmittelbarer Nachbarschaft zum STEAG Kraftwerk Lünen gebaut.

Konzeption der Schwachgasentsorgung in der Stilllegungsphase in einem Biomassekraftwerk
© Verlag Abfall aktuell (2/2005)
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kaiserslautern (ZAK) übernimmt als entsorgungspflichtige Gebietskörperschaft die Entsorgung der verschiedenen Abfallströme aus Stadt und Kreis Kaiserslautern.

Potenzialanalyse des Biomasseaufkommens am Beispiel Niedersachsens
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (12/2004)
Das Potenzial der festen Bioenergieträger gliedert sich in Holz und Stroh, wobei Holz zurzeit aufgrund der wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen eine wesentlich größere Bedeutung hat.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...