
Die Verwertung von Kunststoff-Abfällen und aufbereitetem Hausmüll in Zementwerken ist zwar nicht populär, doch die Emissionswerte geben keinen Anlass für Kritik, zumal neue EUWerte die Zügel straffen. Allerdings verbleiben auch zukünftig Schadstoffe im Endprodukt. Umweltverbände sehen diese Entwicklung mit Sorge.
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | Juli/August 2001 (Juli 2001) | |
| Seiten: | 3 | |
| Autor: | Martin Boeckh | |
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Restabfallbehandlungsmethoden zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2002)
Den seit langem zur Behandlung von Abfällen aus Haushaltungen und Gewerbe verwendeten verfahrenstechnischen Grundoperationen
• Mechanische Aufbereitung und Fraktionierung,
• Biologischer Abbau und
• Verbrennen
wird im Rahmen der gültigen Gesetzgebung zum Teil eine neue oder modifizierte Rolle zugewiesen. Eine intensivere Stoffstromteilung bewirkt eine im Vergleich zu früher stark ausgprägte Tendenz zur Kombination der Grundoperationen zu Verbundstrategien [3]. Auch eine erhebliche Verfeinerung der Anlagenkonzepte zur Stoffstromteilung und Zuordnung von Abfallfraktionen zu bestimmten Grundoperationen geht mit dieser Entwicklung einher. Dieser Weg ist seit einigen Jahren zu beobachten und pflanzt sich bei aktuellen und zukünftigen Abfallbehandlungsprojekten verstärkt fort.
Energetische Verwertung heizwertreicher Fraktionen aus gemischten Siedlungsabfällen - Konzeptionen und Kosten
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2002)
Als Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Restabfallbehandlungskonzeption wurden im Auftrag der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) verschiedene Varianten der Vorbehandlung untersucht, die in einen umfassenden Konzeptvergleich einflossen.
Eine dieser Varianten ist die Herstellung von Brennstoffen aus Abfall, die über zwei Grund-Verfahren erfolgen kann:
• mechanisch-biologische Abfallbehandlung (MBA), bei der aus der Absiebung des Roh-Abfalls eine heizwertreiche Fraktion als Siebüberlauf gewonnen werden kann;
• mechanisch-biologische Stabilisierung (MBS), bei der der Abfall zunächst biologisch getrocknet und nachfolgend zu einem heizwertreichen, sogenannten Trockenstabilat aufgearbeitet wird.
Entsorgung nicht verwertbarer Outputströme der MBA in die MVA
© IWARU, FH Münster (5/2005)
In wenigen Monaten beginnt ein neues Zeitalter in der Abfallwirtschaft. Die Diskussion wird beherrscht durch die Frage - reichen die Entsorgungskapazitäten? Aber auch andere Aspekte werden an Bedeutung gewinnen. Die LAGA [1] hat ermittelt, dass in 2005 eine gesicherte Behandlungskapazität bei MVA´n und MBA´n i.H.v. 22,6 Mio. t zur Verfügung stehen. Dies würde ausreichen, um Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle zur Beseitigung i.H.v. 20,4 Mio. t zumindest rein rechnerisch aufzunehmen. Berücksichtigt man hingegen auch die Abfälle aus anderen Abfallbehandlungsanlagen (Sortier- und Aufbereitungsanlagen, Kompostwerke), nicht mehr ablagerungsfähige produktionsspezifische Abfälle und das weite Feld der Ersatzbrennstoffe, können an der Entsorgungssicherheit Zweifel aufkommen.
Abfallwirtschafts- und Deponiekonzept Marquez, Chivor
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (5/2005)
Gutachten - Abschlussbericht zur Machbarkeitsstudie des Bayerisch – Kolumbianischen Modellprojektes
Erhebliche Probleme der Standsicherheit auf der Hausmülldeponie Doña Juana in Bogota, D.C. im Jahre 1998 führten zu ersten Kontakten zwischen dem Kolumbianischen Umweltministerium (Ministerio de Medio Ambiente) und dem Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen.
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Siedlungsabfallwirtschaft im Strukturwandel – Beispiele aus Thüringen –
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (3/2005)
Entwicklungen im Deponiebereich im Hinblick auf den 1. Juni 2005
