MV-Schlacke Mehr als nur ein ungeliebter Baustoff?

Schlacke bzw. Rostasche stellt bei der thermischen Abfallbehandlung den Hauptmassenstrom der festen Verbrennungsrückstände dar.

Schon die Schlacke der ersten Müllverbrennungsanlage in Deutschland in Hamburg am Bullerdeich [1,2], die 1896 den Betrieb aufnahm, wurde als „steril wie Lava, hart wie Glas, brauchbar wie Baustein“ beschrieben [3]. Die zerkleinerte Verbrennungsschlacke wurde entschrottet und war im Wegebau und als Zuschlagstoff bei der Betonherstellung offenbar so gefragt, dass die Nachfrage während der Bauperiode trotz der Ansammlung in den Wintermonaten häufig nicht gedeckt werden konnte.
 
Autor:
Dr.-Ing. Heiner Zwahr



Copyright: © Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban
Quelle: 10. Fachtagung thermische Abfallbehandlung (April 2005)
Seiten: 22
Preis: € 11,00
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