Erfahrungen mit wassergekühlten Rosten

Der Heizwert des im Müllkraftwerk Schwandorf angelieferten Abfalls ist in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen stetig angestiegen. Der steigende Heizwert hat dazu geführt, dass bei konstanter thermischer Leistung der Kessel der rein mechanische Mülldurchsatz deutlich reduziert werden musste.

Für den Verbrennungsrost bedeutete das, dass die Überdeckung des Rostbelages mit Müll bzw. Schlacke entsprechend dünner und der Schutz der Roststäbe gegen die Strahlung gemindert wurden; damit stiegen die Temperaturen an der Oberfläche der Roststäbe erheblich an und der rein mechanische Verschleiß sowie die chemische Korrosion nahmen zu. Einzige der Rückschubrost benötigt auch bei höheren Heizwerten keine Wasserkühlung, da er auf Grund seiner besonderen Schüreigenschaften stets mit Müll bzw. Schlacke bedeckt und sich so vor der Strahlung selbst schützt. Die durch das Kreislaufwirtschaftgesetz initiierten Sortiermaßnahmen haben überdies dazu geführt, dass die zur thermischen Verwertung angelieferten Müllchargen extreme Schwankungen im Heizwert und in den sonstigen physikalischen und chemischen Eigenschaften zeigen. Der Betrieb der Anlagen wurde dadurch erschwert. 



Copyright: © Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban
Quelle: 12. Fachtagung thermische Abfallbehandlung (März 2007)
Seiten: 14
Preis inkl. MwSt.: € 7,00
Autor: Dr. Jörg Metschke

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Messsysteme und Analysatoren zur kontinuierlichen Prozesskontrolle und Emissionsüberwachung in Abfallverbrennungsanlagen
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (12/2010)
Zur Effizienzsteigerung für den Betrieb von Abfallverbrennungsanlagen, ganz besonders im Zusammenhang mit der Erzeugung von Strom und Wärme, rücken, neben den gesetzlich vorgeschriebenen Emissionsmessungen am Kamin, Prozessmessungen immer mehr in den Vordergrund.

Synergie von Verbrennung und Vergärung am Beispiel AHKW Burgkirchen
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (12/2010)
Das Abfallheizkraftwerk ist ein optimaler Standort für die Errichtung einer Vergärungsanlage

Die neue Industrie-Emissionsrichtlinie – Auswirkungen auf die Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (5/2010)
Am 16.06.2009 konnte im Rat der Europäischen Union eine politische Einigung im Hinblick auf den Vorschlag für eine Industrie-Emissionsrichtlinie (IE-RL) erzielt werden. Im Folgenden wird dargestellt,auf welche Weise die Richtlinienziele erreicht werden sollen und welche Auswirkungen die neue Industrie-Emissionsrichtlinie auf die Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen haben wird.

Zielkonflikt Emissionen und Energieeffizienz am Beispiel der 37. BImSchV
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (6/2009)
Die 37. BImSchV zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes, in der Fassung vom 25. April 2008, sieht für Kraftwerksneubauten im Bereich der Feuerungs- und Gasturbinenanlagen einschließlich Gasturbinenanlagen zum Antrieb von Arbeitsmaschinen sowie für Verbrennungs- und Mitverbrennungsanlagen eine weitreichende Reduzierung der Stickoxid-Emissionen vor.

Kosten der Ersatzbrennstoffverbrennung in Monoverbennungsanlagen
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (6/2009)
In den letzten Jahren ist das Energiepotential der Abfälle zunehmend für die Nutzung entdeckt worden. Im Sinne einer resourcenschonenden Energieerzeugung und effizienten Energienutzung sind Ersatzbrennstoffe verschiedener Art als Energiequelle erschlossen worden. Bestärkt wurde diese Entwicklung durch die TASi und ihre Umsetzung. Die sich neu eröffnenden Möglichkeiten haben aber nicht nur zu starkem Interesse, sondern auch zu einer Vielzahl konkreter Projekte geführt. Heute stellt sich daher immer stärker die Frage nach der Durchführbarkeit dieser Projekte.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...