Stellenwert der Bioabfallverwertung und Diskussion um neue Grenzwerte
Die getrennte Sammlung von Bioabfällen ist einer der größten und beispielhaftesten Erfolge moderner Kreislaufwirtschaft. Bioabfälle sind die größte Wertstofffraktion im Siedlungsabfall. Wirklich effiziente Recyclingwirtschaft ist ohne die Verwertung von Bioabfällen nicht möglich. Aufgrund der vergleichsweise hohen Wassergehalte von Bioabfällen steht deren stoffliche Verwertung durch Kompostierung oder Vergärung naturgemäß im Vordergrund.
In Deutschland werden heute in über 800 Produktionsanlagen rund 10 Mio. t Bioabfälle verwertet und daraus ca. 5 Mio. Tonnen Komposte erzeugt, allesamt anerkannte und zugelassene Düngemittel. Nach der Verwertung von Altpapier ist dies Platz 2 beim Recycling von Siedlungsabfällen. Die Diskussion um neue Grenzwerte für organische Düngemittel findet im Kontext einer gewollten Nutzung sekundärer Rohstoffe (nachhaltige Recyclingwirtschaft) einerseits und den Vorsorgeansprüchen eines nachhaltigen Bodenschutzes andererseits statt. Bei den umweltpolitischen Zielstellungen werden, wie im folgenden Beitrag erläutert, im Zusammenhang mit der Bioabfallverwertung unterschiedliche Ziele verfolgt.
| Copyright: | © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH | |
| Quelle: | 16. Kasseler Abfallforum-2004 (April 2004) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 3,00 | |
| Autor: | Dr. Bertram Kehres | |
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Konsequenzen der neuen Grenzwerte auf die Kompostwirtschaft – Wo darf künftig noch die Bioabfallverwertung praktiziert werden ?
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (3/2004)
Die Bioabfallverwertung auf Basis der getrennten Sammlung geeigneter und sortenreiner Bioabfälle, wie sie vor 20 Jahren in Witzenhausen begonnen worden ist, wird auch weiterhin praktiziert werden. Von dürfen“ kann keine Rede sein.
Biomassenutzung
© VKU Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit VKS - Landesgruppe Baden-Württemberg (7/2008)
Für die in Artikel 8 des 6. Umweltaktionsprogramms der EU aus dem Jahre 2002 festgeschriebenen Zielsetzung, die Ressourceneffizienz zu steigern, ist ein nachhaltiger Umgang mit Abfällen und natürlichen Ressourcen erforderlich. Dies entspricht auch dem im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie „Perspektiven für Deutschland“ bis zum Jahre 2020 festgelegten Zielsetzung, die Ressourcenproduktivität
zu verdoppeln.
Der Sack im Behälter - Wertstoffe und Restmüll lassen sich gemeinsam erfassen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2008)
Nach der ausführlichen Übersicht über die Großversuche zur Erfassung von Wertstoffen (vgl. ENTSORGA-Magazin 7/8.2007 und 5.2008) widmen wir uns heute dem Versuch „Sack im Behälter“, den das Unternehmen Lobbe im Raum Iserlohn (Nordrhein-Westfalen) derzeit durchführt. Bürgerakzeptanz, Sammel- und Sortierergebnisse scheinen viel versprechend.
Kosten und Gebühren der Abfallwirtschaft in Bayern 2008
© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (6/2008)
Gebührenvergleich aller 86 örE in Bayern; Abfallgebühren in den einzelnen Bundesländern; Strategien der Zusammenarbeit von Privatwirtschaft und Kommunen - Handlungsfelder und Beispiele
Mai-Fest für den Umweltschutz - IFAT 2008 in München
© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2008)
Internationaler und größer - die IFAT 2008. Zur weltweit bedeutendsten Messe für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling werden vom 5. bis 9. Mai in München mehr als 100.000 Besucher erwartet. Für sie gibt es mit rund 2.500 Ausstellern ein noch breiteres Angebot als vor drei Jahren.
