Perspektiven und Herausforderungen für die Kreislaufwirtschaft aus Sicht der Sekundärrohstoffwirtschaft

In Deutschland ist das Thema Kreislaufwirtschaft seit vielen Jahren fester Bestandteil der umweltpolitischen Diskussionen. Aber das ist deutlich zu wenig. Wir und die europäischen Länder sind eher rohstoffarm und wir werden immer abhängiger von rohstoffreichen Ländern, in denen Diktaturen und politische bis militärische Kämpfe herrschen.

Wir verbrennen oder deponieren in Europa Lithium, Kobalt, Kupfer und seltene Erdmetalle, z. B. aus Elektroaltgeräten, wir verbrennen Holz und hochwertige gasbildende Bioabfälle – es gibt immer noch Landkreise ohne eine Bioabfallerfassung. Von der Umsetzung einer echten Kreislaufwirtschaft sind wir allerdings weit weg, da wir immer noch eher vom Umweltgedanken beeinflusst sind.  Dies ist wichtig – aber zu kurz gedacht. Unsere Branche muss integraler und bedeutender Teil einer Wirtschaft sein.Die Recycling-, Sekundärrohstoff- und Entsorgungsbranche ist kein Anhängsel, sondern  die Grundlage für eine erfolgreiche, nachhaltige Industrienation, die Wachstum und Wohlstand von Ressourcenverbrauch und Primärrohstoffausbeutung entkoppeln muss.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: 35. Abfall- und Ressourcenforum 2024 (April 2024)
Seiten: 12
Preis inkl. MwSt.: € 6,00
Autor: Henry Forster

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