Erfahrungen und Maßnahmen zur Steigerung der Bioabfallqualität im Landkreis Kulmbach

Nach der Erprobung in einem Modellversuch wurde die Biotonne im Landkreis Kulmbach zum 01.01.1994 flächendeckend eingeführt.

Aufgrund intensiver Öffentlichkeitsarbeit – unter anderem einem Tonnenkontrolleur –war das eingesammelte Material in den ersten Jahren relativ frei von Störstoffen, ab1997 stieg der Anteil an nicht-kompostierbaren Stoffen jedoch ständig an und erreichte ein Niveau, dass im Grunde keine Kompostierung mehr zuließ. Nachdem erneute umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit keine Veränderung bewirkte, entschied sich der Landkreis Kulmbach 2001 für den Einsatz des Detektionssystems der Firma Maier & Fabris, welches berührungsfrei metallische Anteile in der Tonneerkennt. Mit Hilfe der Maßnahmenkaskade „Grüne, Gelbe und Rote Karte“ und dem Einsatzunterschiedlicher Empfindlichkeiten gelang es, den Anteil an nicht kompostierbaren
Anteilen im Biomüll entscheidend zu reduzieren.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: 30. Abfall- und Ressourcenforum 2018 (April 2018)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 3,50
Autor: Detlef Zenk

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