In einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) wird Hausmüll zu einem stabilisierten Deponat aufbereitet. Zunächst durchläuft der Abfall eine mechanische Stufe, in der Wert- und Störstoffe ausgetragen werden, daran angeschlossen ist eine biologische Stufe.
Die Abgasreinigung trägt bei der Abfallbehandlung in MBA-Anlagen den größten Anteilan dem spezifischen Energiebedarf. Dies liegt vor allem am hohen Stützgasverbrauch von Anlagen zur thermischen Nachverbrennung von Abgasen, die an MBA Anlagen zur Einhaltung der geltenden Emissionsgrenzwerte als Standardverfahren gelten. Um eine Energieeffizienzsteigerung auf Seiten der Abgasreinigung zu erzielen, ist zunächst ein umfangreiches Monitoring der Abgaszusammensetzung notwendig. Aus den Ergebnissen lässt sich ein charakteristisches, vom Rottefortschrittabhängiges Konzentrationsprofil der Emissionen aus Rottetunneln erstellen. Die gesamte Rottedauer von sechs Wochen lässt sich in drei Phasen mit unterschiedlich stark belasteten Abgasen aufteilen. Je nach Konzentrationsniveau wird die Eignung verschiedener Verfahren zur Abgasreinigung untersucht. Hieraus sind die Schlussfolgerungen für eine modifizierte Abluftreinigung abzuleiten.
| Copyright: | © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH | |
| Quelle: | 27. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (April 2015) | |
| Seiten: | 12 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 6,00 | |
| Autor: | o. Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert Prof. Dr.-Ing. Thomas Pretz Dr.-Ing. Martin Reiser Dipl.-Ing. Erdogan Coskun | |
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Wrong Tracks in Waste Management
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Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
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Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?
Biomassebrennstoff aus Hausmüll – Ergebnisse des EU-LIFE+ Vorhabens MARSS
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Bereits die ersten Diskussionen um die TASi in den frühen 1990er Jahren waren begleitet von der Frage nach einer „kalten“ Alternative zur thermischen Vorbehandlung von Siedlungsabfällen vor der endgültigen Ablagerung. In der Folge entstand aus der Hausmüll- und Klärschlammkompostierung der frühen 1970er Jahre die mechanisch biologische Abfallbehandlungstechnologie (MBA). Auch wenn diese unter den veränderten abfallwirtschaftlichen Bedingungen der Bundesrepublik Deutschland inzwischen nur noch begrenzte Perspektiven hat, ist sie für viele europäische Länder die Vorzugstechnologie, um die Anforderungen der EU Deponie-Richtlinie zu erfüllen.
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