Die Entsorgungs-Gesellschaft Westmünsterland mbH hat die im Jahr 2000 in Betrieb genommene mechanisch-biologische Restmüllbehandlungsanlage in zwei Stufen auf die Behandlung von Bioabfällen umgestellt. Der Umnutzungsprozess wurde durch das ehemalige und noch vorhandene Abluftbehandlungssystem der Alt-MBA (Biofilter) begünstigt. Zukünftig wird die MBA weiterhin zur mechanischen Aufbereitung von Restmüll genutzt. Im Vordergrund wird die Behandlung von Bioabfällen unter dem Regime der 4. BImSchV stehen; im Verbund mit dem Kompostwerk und der Vergärungsanlage am Standort Gescher. Die RTO wird außer Betrieb genommen.
Am Verwaltungsstandort der EGW in Gescher wird der Großteil der Abfälle des Kreises Borken behandelt.
Bereits 1986 wurde das Kompostwerk (Tafelmietenkompostierung) zur Verwertung der Bioabfälle des Kreises Borken in Betrieb genommen.
Ab 2000 wurde die Alt-MBA zur Vorbehandlung des Restmülls vor der Ablagerung auf der kreiseigenen Deponie in Borken-Hoxfeld betrieben. 2004 wurde die MBA im Hinblick auf die ab 2005 geltenden Ablagerungskriterien der DepV zur Ablagerung von mechanisch-biologisch vorbehandelten Abfällen um eine geschlossene Nachrottehalle erweitert. 2005 wurde das Abluftbehandlungskonzept an die Anforderungen der 30. BImSchV angepasst. Hierzu wurden drei RTO-Linien in Betrieb genommen, um die stark belastete Abluft aus der Intensiv- und Nachrotte zu reinigen. Die bis dahin zur Abluftbehandlung vorgesehenen geschlossenen Biofilteranlagen wurden vom stark belasteten Abluftstrom entkoppelt und dienten seither zur Behandlung von schwach belasteter Hallenabluft. Die in den RTO-Linien und im Biofilter gereinigte Abluft wurde über einen Abluftkamin emittiert und mittels Abluftmessstelle gemäß der 30. BImSchV überwacht.
Im Jahr 2004 wurde am Standort Gescher eine Vergärungsanlage zur Behandlung von Klärschlämmen in Betrieb genommen. Diese Anlage wurde später auf die Verarbeitung von Bioabfällen und organischen Reststoffen umgestellt.
| Copyright: | © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH | |
| Quelle: | 26. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (April 2014) | |
| Seiten: | 8 | |
| Autor: | Dr.-Ing. Martin Idelmann | |
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Optionen zur Verwertung von Siebresten auf Bio- und Grünabfallkompostanlagen
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Bei der stofflichen Verwertung von Bioabfall, bzw. der Produktion von Kompost entstehen im Rahmen der Aufbereitung und der Konfektionierung Siebreste. Nach überschlägiger Schätzung liegt der Anteil bei jährlich ca. 800.000 bis 1.000.000 Mg.
RAPID SCREENING PROCEDURE TO OPTIMISE THE ANAEROBIC CODIGESTION OF INDUSTRIAL BIOWASTES AND AGRICULTURE LIVESTOCK WASTES IN CYPRUS
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Cyprus acceded to the European Union in 2002 and since then is required to implement the environmental legislation enforced in the Union, to bring the country in line with other Member States. Waste management is a particularly problematic area, which has received relatively little attention in the past in Cyprus, and the treatment and management of livestock and industrial wastes are a specific, major problem in the country.
Grünguterfassung und Verwertung von holzigem Grüngut im Heizwerk des Landkreises Nordhausen
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Im Landkreis Nordhausen wurde ein innovatives Konzept zur energetischen Verwertung von holzigen Grüngutanteilen etabliert. Im April 2021 wurde ein Biomasseheizwerk errichtet, das den holzigen Teil des Grünguts als Brennstoff nutzt, um Wärme für verschiedene kommunale Gebäude zu erzeugen.
Grüngut – Multitalent mit sehr hohen ungenutzten Potenzialen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
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Europäische Rechtsvorgaben und Auswirkungen auf die Bioabfallwirtschaft in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
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