Einstige Hochkulturen des Amazonasbeckens haben mit der Terra Preta do indio – einer anthropogenen Schwarzerde, die unter anderem aus Ernteresten und organischen Siedlungsabfällen hergestellt wurde, auf eigentlich unfruchtbaren Regenwaldböden einen effizienten Nahrungsmittelanbau für eine beeindruckend hohe Bevölkerungszahl betrieben. Mit den einstigen Hochkulturen verschwand auch ihr Wissen um die Terra Preta.
Längst haben Wissenschaftler das Potenzial der Terra Preta erkannt: Mit ihr lassen sich unfruchtbare Böden wieder fruchtbar machen und zur Lösung gravierender Umweltprobleme wie zunehmender Wasserknappheit und Klimawandel beitragen. Durch jahrelange und intensive anwendungsorientierte Forschung ist es dem Expertenkreis um Joachim Böttcher gelungen, die einstigen Herstellungsmethoden der Terra Preta zu identifizieren. Im Juli 2010 geht das erste großtechnische Werk zur Herstellung von Terra Preta in Betrieb
| Copyright: | © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH | |
| Quelle: | 22. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum - 2010 (April 2010) | |
| Seiten: | 6 | |
| Autor: | Joachim Böttcher | |
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TGV – Thöni Gärrestverwertung: Kompostierungstechnologie zur Behandlung von Gärresten
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Die TGV – Thöni Gärrestverwertung behandelt Gärreste aus Vergärungsanlagen und verarbeitet sie zu hochwertigem Kompost. Das System schließt die Lücke zwischen anaerober Vor- und aerober Nachbehandlung. Durch eine eigene Technologie werden Schnittstellen reduziert und Planung sowie Ausführung aus einer Hand ermöglicht.
Grüngut – Multitalent mit sehr hohen ungenutzten Potenzialen
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Die getrennte Erfassung von Grüngut ist ein zentraler Baustein der deutschen Kreislaufwirtschaft und seit 2015 für alle öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (örE) rechtlich verpflichtend.
Qualitätssicherung von Bioabfall und Kompost als Schlüssel für eine hochwertige Verwertung – Stand und Perspektiven
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Getrennte Sammlung von Bio- und Grünabfällen in Nordrhein-Westfalen
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In Nordrhein-Westfalen werden mehr als die Hälfte der in privaten Haushalten anfallenden Abfälle getrennt gesammelt und überwiegend stofflich verwertet. Den größten Anteil haben Bio- und Grünabfälle. Im Jahr 2023 sind rund zwei Millionen Tonnen Biound Grünabfälle getrennt gesammelt und verwertet worden. Dies entspricht einer Menge von durchschnittlich 109 Kilogramm Bio- und Grünabfällen pro Kopf der Bevölkerung.
Zehn Millionen Tonnen Kompost – Herausforderungen für die Bioabfallwirtsch
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Die Mengen an getrennt erfasstem Bio- und Grüngut sind in Deutschland insgesamt gestiegen, aber die Zuwächse waren in den letzten Jahren nicht mehr so deutlich wie zuvor. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern in Bezug auf die Erfassungsmenge von Bio- und Grüngut. Die Umweltministerkonferenz hatte bereits 2020 beschlossen, die Menge der im Restmüll enthaltenen Bioabfälle bis 2025 zu reduzieren und bis 2030 zu halbieren. Dies spiegelt sich bisher nicht in den getrennt erfassten Bioabfällen wider.
