Prämissen für den Aufbau eines modernen Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerks

Bedingt durch die Bemühungen den Anteil an zu entsorgendem Restabfall so weit wie möglich zu reduzieren und zukünftig die zu deponierende Restmenge gegen null gehen zu lassen, werden verschiedene Verfahren angewandt.

Am einfachsten ist die sortenreine Sammlung von Abfällen. Diese Abfälle stellen u.U. für eine geeignete Prozesskette die benötigten Roh- oder Einsatzstoffe dar. Vermischte Abfälle werden durch geeignete Verfahren entmischt, um verwertbare Fraktionen herzustellen. Zu diesen Verfahren zählen beispielsweise die mechanische und die mechanisch-biologische Vorbehandlung – ggf. unter Einsatz von Nahinfrarot-Detektoren. Hierb ei entstehen Fraktionen, die einen gegenüber regulärem Hausmüll erhöhten Heizwert haben. Dieses Material kann als Ersatzbrennstoff (EBS) für verschiedene Einsatzzwecke verwendet werden. Im Rahmen dieses Beitrags werden nur der Einsatz dieser Materialien zur energetischen Verwertung in einem Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk und die dafür zu berücksichtigenden Randbedingungen betrachtet.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Optimierung der Abfallverbrennung 3 (2006) (März 2006)
Seiten: 18
Preis: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Udo Seiler

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Herstellung flüssiger Rohstoffe aus hochkalorischen Abfällen als Grundstoffe für die Chemieindustrie
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Das Team von RECENSO hat ein Verfahren zur industriellen Anwendung gebracht, mit dem sich diverse, wie auch gemischte kohlenstoffhaltige Einsatzmaterialien in flüssige und universell verwendbare Kohlenwasserstoffgemische umwandeln lassen. Diese können dann als Grundstoffe für vielfältige neue Produkte genutzt werden.

Neues Leben für den Kunststoff: Ökodesign und Absatz der Recyclingprodukte sind wichtige Faktoren
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2018)
Das Recycling von Kunststoff schont gegenüber der Neuproduktion Ressourcen und spart viel CO2 ein. So reduziert die Verwendung von recyceltem PET über 75 Prozent der CO2-Emissionen im Vergleich zu PET-Neuware. Der Umweltschutz beginnt bereits beim Ökodesign, setzt ein konsequentes Sammeln und Recyceln der Materialien voraus und benötigt schließlich aufgeklärte Verbraucher, die auf ein umfassendes Angebot an Recyclingprodukten aus der Industrie zurückgreifen können.

Das meiste ist Verpackung: Das ,Stoffstrombild Kunststoffe‘ ist ein Werk mit vielen Schattierungen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2018)
Die aktuelle Studie ,Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2017‘ präsentiert Daten zur Erzeugung, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoff. Die Erhebung, an der Verbände und Unternehmen der gesamten Kunststoffwertschöpfungskette beteiligt waren, leistet so einen wichtigen Beitrag für die aktuelle Circular-Economy-Diskussion. Sie zeigt aber auch die Defizite.

Granit in der Mikrowelle: Hartes Gestein lässt sich mit elektromagnetischen Wellen zerstören
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2018)
Der konventionelle Abbau von mineralischem Gestein ist sehr energieintensiv. Wissenschaftler der Universität Leoben forschen an Methoden, auch extrem hartes Material wie Granit mit Mikrowellen deutlich energiesparender aufspalten zu können. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend – auch und gerade für das Baustoffrecycling.

Filterautomaten bewähren sich im Dauereinsatz: Rauchgaswäsche arbeitet rund um die Uhr
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2018)
Die von der Currenta GmbH am Chempark-Standort Leverkusen betriebenen Sonderabfallverbrennungsanlagen unterliegen den Vorgaben der 17. BImSchV und verfügen deshalb über eine Rauchgaswäsche. Bis 2017 sorgten zwei Kammerfilterpressen für die saubere Trennung von Filtermaterial und Waschwasser. Seitdem sind Filterautomaten der Aquachem GmbH im Einsatz, die vor allem kostengünstiger arbeiten.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...